Monthly Archives: November 2015

Kommentar zum Artikel des Kurier am Sonntag zur KAG-Podiumsdiskussion


 

Sehr geehrter Herr Plotke,

 

danke das Sie mal wieder so einige Zeilen meiner Person widmen. Die Unzufriedenheit Ihrerseits ist dem Artikel leider zu entnehmen, aber sein Sie nicht traurig, vielleicht klappt es beim nächsten Mal besser. Nur an Ihrer Objektivität, sorry Herr Plotke daran müssen Sie noch arbeiten. Auch die Bilder die Sie so von Personen machen lassen zu wünschen übrig, eine Absicht ist unverkennbar, aber auch das kennt man ja zu gut. Ich kann damit leben. Kommen wir zu Ihrer Ausführung. Obwohl ich Sie dazu angehalten  habe endlich mal neutral zu berichten, ich gebe es auf, Sie können es einfach nicht, ob es Absicht ist oder an Ihrer Parteizugehörigkeit liegt. Ich denke von beidem etwas. Wir hatten uns ja noch kurz nach der Veranstaltung unterhalten. Beziehungsweise ich hatte Ihnen eine Frage stellen wollen und wie es Ihrer guten Erziehung geschuldet ist, fielen Sie mir ohne das ich meine Frage beenden konnte ins Wort. Übrigens zu Ihrer Aussage kann ich nur sagen, das Sie dort vor Ort gesehen wurden und wenn es nicht der Fall gewesen sein sollte, ganz ehrlich wo ist das Problem!? Kommen wir zurück zu unserer kurzen Unterhaltung. Ihrem Zitat: „Er machte den Kindern klar, dass wir für die 1,2 Millionen Flüchtlinge viermal so viele Wohnungen werden bauen müssen wie wir heute schon im Kreis Kleve haben. Das wird hier künftig ganz schön voll.“ ist zu entnehmen, dass Sie es nicht begriffen haben wie ich das gemeint habe und das obwohl jemand anderes, den Sie mit ins Gespräch einbezogen haben es auch so verstanden hat. Also dann nochmal: Ich wollte den Schülerinnen und Schülern ein bildliches Beispiel geben. Die 1,2 Mio. Flüchtlinge sind soweit richtig, wobei ich diese Zahl gewählt hatte um es bezogen auf unseren Kreis besser verdeutlichen zu können, da wir ja ca. 300.000 Einwohner im Kreis haben. Ich erklärte dann das für diese Menschen neuer Wohnraum geschaffen werden muss, jedoch nicht bezogen darauf, dass diese Menschen alle in Kleve leben werden, sondern nur gesehen von der Fläche und den Gebäuden, die dafür benötigt werden. Eine klare Aussage war ja auch der Veranstaltung zu entnehmen, das keine Ghettostädte entstehen sollen, sonst klappt es ja auch mit der Integration nicht. Den Familiennachzug habe ich bewusst nicht angesprochen, da es ansonsten noch schwieriger gewesen wäre es zu verstehen, was man ja an Ihrer Auslegung erkennen kann. Dieser wird dann aber auch irgendwann Realität werden, oder irre ich mich da Herr Plotke? Kommen wir zu Ihrer nächsten Aussage: „Und natürlich hat er als einziger gesagt, dass unter den Flüchtlingen auch viele sind, die Terrorpläne schmieden. Sonst traut sich das ja keiner – außer Ihnen vielleicht noch, aber Sie saßen ja nicht auf dem Podium.“

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Zum TTIP Handelsabkommen


 

Vertreter der CDU und des Unternehmerverbandes werben für eine Katastrophe

 

 

So, so: TTIP, das geplante Handelsabkommen der EU mit den USA, biete Chancen, sagen die Befürworter Dr. Bergmann von der CDU und Abbing vom Unternehmerverband (und auch von der CDU?) in gleichlautenden Zeitungsartikeln von Anfang November. Und die Risiken? Kein Wort davon.

Abbau von Protektionismus, Setzen von Standards und Harmonisierung von Rechten: Ist doch eine gute Sache, oder? Das kann man wohl meinen, und dann schläft es sich auch gut.

Die beiden Herren hatten wohl ihre Gründe, dass man über die schlimmen Folgen besser nicht redet – dann machen wir das eben.

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