Bericht zur Veranstaltung „Quo vadis AfD?“ in Geldern am 17. September


 

Liebe Bürger,

 

der Vortrag des NRW-Landessprechers und EU-Parlamentariers Marcus Pretzell zu aktuellen Themen und zur Lage innerhalb der AfD mit anschließender Diskussionsrunde war aus Sicht der Gäste und unserer Sicht ein voller Erfolg der in Zukunft wiederholt wird. Referiert und lebhaft mitdiskutiert wurde über die katastrophale Asylsituation in Europa und entsprechende Lösungsvorschläge der AfD.  Herr Pretzell ging auf die Lage in NRW, im Bundesverband und in der EU-Fraktion ein und entlarvte die verfälschenden Medienberichte dazu. Außerdem war der Schulden-Euro Hauptthema, wobei ein Austrittsszenario Deutschlands als beste Konsequenz favorisiert wurde. Hierbei streiften der Referent und das Publikum ebenfalls kurz das falsche Banken- und Geldsystem. Ein weiteres Thema war die schwindenden Bürgerrechte aufgrund Brüsseler Ideologen und Lobbyisten.

 

Die sogenannte durch die Gelderner SPD und CDU angekündigte Demonstration, von einem Grünen (wem auch sonst) angemeldet, direkt vor der Gaststätte war eine antidemokratische Frechheit (siehe Medienberichte hier und hier). Vor allem Mitglieder der SPD vereint mit der vom Verfassungsschutz beobachteten, aber oftmals von den Gemeinden finanzierten Antifa störten mit Trillerpfeifen und einem Störsender die AfD-Veranstaltung. Die „Antifanten“ verunstalteten unsere Kundenstopper mit ihren Aufklebern. Die Polizeipräsenz hat wahrscheinlich schlimmeres vermieden. Interessant zu sehen war, dass die Polizei diese Teilnehmer nicht auf die andere Straßenseite gebeten hat, sondern es erlaubte den Gaststätteneingang zu umlagern und somit interessierte Bürger einzuschüchtern und abzuschrecken. War es Angst der hiesigen Polizei vor dem Vorgesetzten? Sogar der zur Neutralität verpflichtete CDU-Bürgermeister Gelderns war sich nicht zu schade bei der „Bündnisdemo“ mitzumachen. Zwei junge ideologisch Verirrte erdreisteten sich und kamen mit einer „Protestfahne“ in den Händen ausgestattet in den Vortragssaal und wollten die Veranstaltung massiv stören. Dies konnte durch unsere Mitglieder direkt im Eingangsbereich unterbunden werden. Die beiden wurden hinauskomplimentiert, da ein friedliches Verhalten nicht anzunehmen war. Eine weitere Dame des Bündnisses versuchte den Inhalten des Vortrages zu folgen. Sie war jedoch mit der Komplexität sichtlich überfordert und verließ nach knapp zehn Minuten die Veranstaltung. Vielleicht lag es aber auch nur an ihrer ideologischen Verblendung? Das blieb aber die einzige ungeklärte Frage am Abend. Wer keine Argumente hat, dem bleibt nur lautes Bellen, wie man auch den kindischen und provozierenden Plakaten entnehmen konnte.

Unsere Einladung an die örtlichen Journalisten an der Veranstaltung teilzunehmen, haben sie wie der Bürgermeister erwartungsgemäß nicht angenommen. Die üblichen Journalisten gesellten sich zu ihren rottümmelnden „Bündnisfreunden“, z.B. wurde Herr P. vom Kurier vermeintlich gesichtet. Keine Berichterstattung über die Inhalte der Veranstaltung. Stattdessen schrieben die Journalisten der parteigebundenen Presse nur was von einer friedlichen Demonstration gegen Fremdenfeindlichkeit. Unglaublicher Quatsch. Wären sie im Saal gewesen, hätten sie das genaue Gegenteil und Gäste mit ausländischen Wurzeln wahrgenommen. Aber solche Tatsachen hätten nicht in ihr enggestricktes, schwarz-weißes Weltbild gepasst.

Die CDU, SPD, andere Altparteien, die Medien und der Bürgermeister mittendrin vereint  in einer unheiligen Allianz mit der Antifa gegen die AfD. Unfassbar wie weit es (wieder) um die Demokratie in Deutschland im Jahre 2015 bestellt ist.

 

Leider schlägt der AfD vielerorts die Fratze der Intoleranz entgegen, so dass u.a. kurzfristig die Veranstaltungslokalität gewechselt werden muss, wie in unserem Fall. Daher können wir die Veranstaltung als Erfolg verbuchen, weil insgesamt gut 70 Gäste die Rede verfolgten und engagiert mitdiskutierten. Im Resultat freuten wir uns über drei Neumitglieder und mehrere Unterschriften für die Volksinitiativen der AfD Nordrhein-Westfalen gegen die bestehende Rundfunkgebühr und für einen vernünftigen Abstand von Windkraftanlagen zu Wäldern und Wohngebieten.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

Einzelmeinung

 

Autor dem Vorstand bekannt.

 

6 thoughts on “Bericht zur Veranstaltung „Quo vadis AfD?“ in Geldern am 17. September”

  1. Und als jemand der den offenen und sachlichen Wettstreit der Meinungen für eine unverzichtbare Grundlage der Demokratie hält, sehe ich das Wirken von SPD, Grünen, Linken, oftmals auch FDP und CDU, den meisten Medien, etc. gegenüber der AfD auch sehr kritisch.
    Man kann bzw. muss deutliche Kritik an Positionen anderer äußern. Aber wer den Eindruck erweckt, dass abseits einer quasi eingeforderten "Einheitsmeinung" das Böse beginnen muss, der scheint mir Meinungsfreiheit und Demokratie nicht verstanden zu haben.

    In dieser Hinsicht sollte auch die AfD aus meiner Sicht toleranter und sachlicher formulierend gegenüber anderen Sichtweisen werden.
    Und es eben besser als die Kritisierten machen. Was soll z.B. die Bezeichnung "ideologisch Verirrte"? Wer Toleranz für die eigene Meinung einfordert, der sollte sie auch anderen gegenüber praktizieren. Zumindest ein Mindestmaß. Sonst erscheint er mir unglaubwürdig.

    Wobei ich angesichts des tendenziösen Berichtens bzw. Verschweigens der Medien manches nachvollziehen kann.
    Z.B. wenn man die Selbstsicht der Gegendemonstranten unkritisch medial verbreitet, aber unwillig ist, die eigentliche Veranstaltung zu besuchen und darüber zu berichten. Das hätte ja auch von einem kritischen Kommentar begleitet geschehen können. Aber nur die eine Seite zu publizieren, empfinde ich als journalistisch unprofessional. Quasi als politische Propaganda.
    Und das steht Medien nicht gut an. (Deshalb "muss" ich mir ja so oft eigene Eindrück vor Ort verschaffen, da ich auf manchen politischen Gebieten nur noch wenig Vertrauen in die Glaubwürdigkeit der Medienberichte habe.)
    [Und "Herrn P." werde ich bei Gelegenheit dann auch mal auf seine Sicht des hier dargestellten Agierens ansprechen. 😉  ]
    __________
    Ich fand es eine interessante und gelungene Veranstaltung.
    Interessant fand ich auch z.B. die kritsche Frage nach anonymen Kommentare im Internet. Und die Rechtfertigung dieser durch den Referenten. (Ich sehe es ja anders. Und erwarte auch von Leuten, die "Mut zur Wahrheit" propagieren, anderes.)

  2. Sehr geehrter Herr Dr. Einzelmeinung,

    ich habe an diesem Tag an keiner Demonstration teilgenommen und war auch nicht in Geldern.

    Wie kommen Sie dazu, diese falsche Tatsachenbehauptung aufzustellen?

    1. Sehr geehrter Herr P.,

       

      falls Sie wirklich die gemeinte bzw. genannte Person sind:

      Richtig eine Demonstration gab es dort auch nicht, vielmehr eine Störaktion.

      Einige Besucher der Veranstaltung "Quo Vadis AfD?" von Herrn Pretzell waren der Meinung Sie im Verlauf des Aufmarsches der linken Gruppierungen, welche nur zum Zwecke der Veranstaltungsstörung diente, gesehen zu haben. Sollte das nicht der Fall gewesen sein, ziehen diese und der Autor die Behauptung selbstredend zurück.

  3. Das ist also das, was die AfD unter "Mut zur Wahrheit" versteht. Wahr ist, was irgendwer erzählt. Da macht man sich als Journalist (in Ihrer Sprache "Mitglied der Lügenpresse") aber mehr Mühe und überprüft solche Behauptungen, z.B. indem man den Betroffenen fragt.

  4. Halten Sie die Korrektur der unzutreffenden Tatsachenbehauptung nicht für nötig, liebe AfD-Verantwortlichen?
    Es geht auch um Ihre Glaubwürdigkeit. Oder halte sie diese für nicht hinterfragbar?
    Wer "Mut zur Wahrheit" postuliert, der hat natürlich die Wahrheit automatisch auf seiner Seite? 😉
    ______
    Anders formuliert:
    Jeder macht oder schreibt mal Blödsinn. Das an sich ist nicht sonderlich interessant.
    Bemerkenswerter finde ich, wie er auf entsprechende Einwendungen, wie oben durch Herrn P., reagiert.

    Ich kann meinen Text nach dem Absenden kaum mehr beeinflussen.
    Der/die "dem Vorstand bekannte" Frau/ Herr "Einzelmeinung" bzw. der fürs Veröffentlichen "Verantwortliche" aber doch schon, oder?

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