Brunnenwasser und Windkraftindustrieanlagen


 

Die Emmericher haben Glück gehabt. Die kürzlich gemessenen schlechten Nitratwerte wurden bloß in privaten Brunnen gemessen. Die Werte für das Emmericher Trinkwasser aus dem Brunnen am Wasserwerk Helenenbusch sind hingegen deutlich (18 mg/l) unter dem gesetzlichen Grenzwert (50 mg/l), so ein Mitarbeiter von den Stadtwerken Emmerich im Kurier am Sonntag im Juni.

Dann hoffen wir alle oder besser beten dafür, dass das verflüssigt flüssige Grundwasser nicht vom bösen privaten Brunnen zum guten städtischen Brunnen, die bestimmt auch eine ganz dolle Entfernung zueinander haben, fließt und dass die Wasseraufbereitung in Emmerich besser funktioniert als das Glück einiger seiner Mitarbeiter.

 

Während in Weeze die Landschaft schon wieder weiter zugespargelt werden kann (Kurier am Sonntag, 12. Juni 2016), musste in Kranenburg und Kleve die Bevölkerung noch mit dem Propagandafilmchen Dokumentarfilm „Power to Change“ im Kino und anschließender gestellter Podiumsdiskussion mit der Weltklimarettungshauptdarstellerin Dr. B. Hendricks eingelullt werden. Vorneweg die Organisatoren Herr Stefan Blome und Herr Georg Maes (FDP-Vorsitzender in Bedburg-Hau), beide tätig für die Kranenburger Energiegenossenschaft, neben den üblichen Verdächtigen der Grünen und Roten im Kreis. Für die bevormundende Manipulation objektive Show musste der Besucher nur fünf Euro abdrücken (Niederrhein Nachrichten, 11. Juni 2016).

Jedoch gibt es gehörigen Widerstand. Beispielsweise durch die ehrenwerte Arbeit von Frau Josefa Liebrand (www.waldhueterin.de). Sie sammelt Unterschriften gegen den Bau von Windkraftindustrieanlagen (WKIA) im Reichswald. Machen Sie, liebe Bürger bitte mit.

Eines verwundert dann doch im Interview in den Niederrhein Nachrichten (11. Juni 2016):

Einerseits erkennen Sie richtig, dass der Reichswald im Kreis schützenswert ist, Kernkraftwerke nicht einfach durch WKIA ersetzt werden können, weiter nach Stromspeichern geforscht werden muss und die hiesigen Politiker auf Profit aus sind. Obwohl Sie sich intensiv mit dem Thema befasst haben, sagen Sie andererseits „ich bin nicht gegen Windenergie, ich bin nur gegen Windenergie im Wald“. Wenn Sie damit an WKIA in Wäldern denken, sind Sie erstmal auf AfD-Linie. Hoffentlich sind Sie aber nicht eine dieser typischen Nimby-Verfechter, welche meinen Windenergie auf jeden Fall zu fördern, außer nicht in ihrem Hinterhof (not in my backyard). Denn Sie wissen als Kenner, dass WKIA nur dezentral für privaten Gebrauch und kleinere Dörfer in Kombination mit anderen Energiegewinnungsformen Sinn machen und dass das EEG unsere Industrie langsam auswandern und die Strompreise auf Kosten der Kunden jedoch zu Gunsten einer ideologisierten Elite der Konsensparteien ausufern lässt.

 

 

Einzelmeinung eines besorgten Bürgers.

Verfasser dem Vorstand bekannt.

Einzelmeinungen sind selbstredend nicht Meinung des Kreisverbandes.

One thought on “Brunnenwasser und Windkraftindustrieanlagen”

  1. GutenTag

    Der Heimat undVerschönerungsverein Asperden beteiligt und unterstützt die Bemühungen des Kesseller Heimatverein  gegen Windkraft im Reichswald. Der nicht hinzunehmen  verschandelung unserer einmaligen Kulturlandschaft Niederrhein. Der Aspekt Tourismus ist völlig ignoriert worden. Unser aller Wald hat über Jahrhunderte genug Tribut gezollt. Ich erinnere nur an die letzte große Besiedlung wo ca. 1400 Hektar gerodet worden sind. 

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