CDU hat Angst

Dass bei der CDU und den übrigen Blockparteien seit dem mit einer starken Bundestagspräsenz gekrönten rasanten Erfolg der AfD ein gewisser Körperteil auf Grundeis geht, ist inzwischen allgemein bekannt. Die Angst dabei geht sogar soweit, dass die CDU und deren Funktionäre das Totschweigen eines in der Sache Verbündenten wichtiger ist als der Erfolg in der Sache selbst. Dies wird inzwischen auch außerhalb der AfD zunehmend erkannt. Wir freuen uns daher über einen Kommentar von Herrn Adolf Frerk zu diesem Thema und veröffentlichen diese nachfolgend gerne:

Zu: „CDU: Werbeverbot für Abbruch von Schwangerschaften", Rheinische Post, Blickpunkt Kevelaer C3 14. März 2018

Herr Paul Schaffers, Vorsitzender der CDU Kevelaer, wendet sich in seiner Pressemitteilung gegen die Abschaffung des Werbeverbots für Schwangerschaftsabbrüche. Dabei fragt er nach der Position der Bundestagsabgeordneten von SPD, Linken, Grünen und FDP in dieser Frage. Die drittstärkste Kraft im Bundestag, nämlich die AfD, schweigt er gemäß der Parteilinie der CDU einfach tot.

Die 91 Abgeordneten der AfD, also eine gewichtige Gruppe im Parlament, werden aber mit Sicherheit an Debatte und Abstimmung teilnehmen,falls es dazu kommt. Wenn Herrn Schaffers wirklich etwas am Schutz des ungeborenen Lebens läge, würde er sich auch um die Stimmen der AfD bemühen, denn diese Sache von Leben und Tod sollte doch schwerer wiegen als die CDU-Parteiräson.

Ergänzend sei gesagt, dass die AfD für die Erhaltung der klassischen Familie, bestehend aus Vater, Mutter und Kindern, eintritt und Werbung für den Schwangerschaftsabbruch ablehnt. Die Stimmen von CDU/CSU zusammen mit den Stimmen der AfD würden ein klares Votum, eine eindeutige Mehrheit des Parlaments, für das „bewährte Lebensschutzkonzept" erbringen.

 

Hier der besagte Zeitungsartikel der Rheinischen Post:

C3

RHEINISCHE POST

MITTWOCH, 14. MÄRZ 2018

CDU: Werbeverbot für Abbruch von Schwangerschaften

Kevelaer Auf Bundesebene wird derzeit über die Abschaffung des Werbeverbots für Schwangerschaftsabbrüche diskutiert.                          

Linke,Grüne, FDP und auch der Koalitionspartner SPD wollen das bisherige Werbeverbot kippen, die CDUICSU-Bundestagsfraktion will alle entsprechenden Anträge ablehnen.

Auch die CDU Kevelaer hat jetzt in einer Pressemitteilung Position bezogen:

„Wenn es um den Schutz ungeborenen Lebens geht, scheuen wir Christdemokraten keine Diskussion", erläutert der CDU·Vorsitzende   Paul Schaffers die einhellige Meinung des CDU-Stadtverbands. Ungeborenes Leben habe eine eigene Rechtsqualität und sei verfassungsrechtlich geschützt, so Schaffers. Weiter betonte er: „Schwangerschaftsabbrüche sind nach wie vor rechtswidrig, auch wenn sie in bestimmten Fällen straffrei sind. Ein Abbruch ist auch für die betroffenen Frauen eine schwere Entscheidung. Deshalb haben wir die Pflicht zur umfassenden Beratung. Aber wer berät, der darf nicht den Abbruch vornehmen, und es darf auch nicht dafür geworben werden. Diese klare Haltung werden wir Christdemokraten bei allen Diskussionen und Abstimmungen vertreten". Sollte es zu einer Abstimmung im Bundestag kommen, werde sich zeigen, wer von den Abgeordneten das bewährte Lebensschutzkonzept in aller Konsequenz trägt und wer nicht. „Aus der CDU/CSU-Bundestagsfraktion wird es keine Unterstützung geben", betonte Paul Schaffers. Die Abgeordneten von SPD, Linke,Grüne und FDP müssten sich aber fragen fassen, ob sie sich vom Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche verabschieden wollten, so der CDU-Vorsitzende aus Kevelaer weiter.

 

Adolf Frerk, Geldern

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