Denkbetreuung und/oder politische Korrektheit in der Rheinischen Post

Verehrte Freunde der Alternative für Deutschland, verehrte Noch-Leser der Rheinischen Post,

wie man weiß, stemmt auch die Rheinische Post ihre Hacken in den Boden und versucht verzweifelt, den fulminanten Erfolg der AfD aufzuhalten. Schließlich muss das von Kohl begonnene und durch Merkel weitergeführte Werk der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Vernichtung Deutschlands zu einem erfolgreichen Ende geführt werden.

Uns liegt ein Schreiben von Herrn Adolf Frerk vor, das dieser an den Chefredakteur der Rheinischen Post zu einer deren Verlautbarungen gerichtet hat und das wir mit freundlicher Genehmigung von Herrn Frerk hier wiedergeben:

 

Adolf Frerk

 

Herrn

Michael Bröcker

Chefredakteur der Rheinischen Post Düsseldorf

                                                                                                                                                  5.März 2018

 

 

Zu: „Der Welterfolg war nicht fest eingeplant", RP 5.3.2018

 

die politische Korrektheit treibt bizarre Blüten, auch in der RP. Die Ausbreitung der englischen Sprache geschah laut RP durch „Vorherrschaft und Wanderung", was also die gutmenschliche Sprachregelung für „Imperialismus und Kolonialismus" ist. Australien, Neuseeland, Nordamerika, Indien, große Teile Schwarzafrikas usw. sind doch nicht durch Absingen frommer Lieder oder durch Beten und Fasten gewonnen worden, sondern mit Blut und Eisen. Viele Millionen von Unschuldigen sind dabei durch nackte Gewalt, Sklaverei, Hunger und Elend umgekommen. ·

Die Engländer gehen mit dieser Vergangenheit ganz unbefangen um. Im Bereich von Whitehall bis Hyde Park Corner gibt es massenhaft Monumente, die bei uns höchste Schuldgefühle auslösen wurden, wie z.B. für den Krimkrieg, die Niederschlagung des Sepoyaufstandes in Indien, den Boxeraufstand, den Burenkrieg, für die Maschinengewehrabteilungen im Ersten Weltkrieg (Inschrift: Saul erschlug tausend, David aber zehntausend), für die schwere Artillerie in allen Weltteilen, für die Helden der RAF. Es besteht sogar ein Kaiserliches Kriegsmuseum (Imperial War Museum) mit Darstellungen in Bild und Ton von der Bombardierung Hamburgs (40.000 Tote).

Dennoch oder vielleicht sogar deswegen habe ich meinem Sohn in London geraten, die britische Staatsbürgerschaft zu erwerben. Die Sprachprüfung hat er gerade (ohne jede Mühe) bestanden.

Solches schreibt einer von den „dumpfen Nationalisten", die laut RP aus Schärfste bekämpft werden müssen.

 

gez. A. Frerk

 

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