Es geht auch anders.

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Abwehr von Überfremdung und Bevölkerungsaustausch am Beispiel Ungarns

Der ungarische Historiker Thomas von Bogyay erklärt in seinem Werk „Grundzüge der Geschichte Ungarns“, Darmstadt 1967, dass sich das ungarische Volk von der Heimsuchung durch den Islam im 16. und 17. Jahrhundert nie wieder erholt hat. Es habe damals einen Menschenverlust von etwa acht Millionen Seelen erlitten, so dass schließlich im Vertrag von Trianon 1920 zwei Drittel des Staatsgebietes und mehr als ein Drittel der Bevölkerung an die Nachbarstaaten abgegeben werden mussten.

Das muß man wissen, um die Politik Viktor Orbáns voll zu verstehen. Als ungarischer Patriot lehnt er die Brüsseler EU-Politik der Massenimmigration von Fremden und des Bevölkerungsaustausches entschieden ab. Er tritt für den Fortbestand des ungarischen Volkes, seiner Sprache und seiner Kultur ein.

Daher ist er bei den Abwicklern Deutschlands verhasst, für die Ungarn aber ist er ein Patriot und guter Christ, wie sein überwältigender Erfolg bei den letzten Parlamentswahlen beweist.

Die neuen Maßnahmen Orbáns zur Erhaltung der nationalen Identität sind folgende:

Bereits 2013 wurde die Familie als Verbindung von einem Mann und einer Frau in der ungarischen Verfassung festgeschrieben. Im Dezember 2017 beschloß die Regierung in Budapest ein Programm zur Förderung der kinderreichen Familie.

1. Die Eltern erhalten bei der Geburt eines dritten Kindes eine einmalige Zahlung von einer Million Forint (32000 Euro) Dafür bekommt man in Ungarn auf dem Land ein Haus mit Gartengrundstück.

2. Zudem können ungarische Familien. zusätzlich ein Darlehen in Höhe desselben Betrages für den Erwerb eines Eigenheimes beantragen.

3. Müttern mit zwei Kindern werden die Schulden ihrer Studiendarlehen halbiert, ab drei Kindern völlig erlassen. Das Kindergeld für studierende Mutter wird bis zum zweiten Lebensjahr des Kindes verlängert.

In den Genuß dieser Leistungen gelangen Familien mit drei Kindern und auch solche, die versprechen, in den nächsten zehn Jahren ein drittes Kind zu bekommen.

Diese Familien müssen aber einen festen Arbeitsplatz vorweisen können (!).

Im Mittelpunkt der ungarischen Familienpolitik stehen also Familien aus der Mittelschicht, die bereits zwei Kinder haben.

Über diese Politik zur Erhaltung des eigenen Volkes sollten die Verantwortlichen in Deutschland gut nachdenken, denn ihre Einwanderungsmanie ist problematisch, teuer und gefährlich. Das Geld für die Hebung der Geburtenfreudigkeit ist durchaus vorhanden. Leider fehlt bei den Etablierten bislang die nötige Einsicht und somit der politische Wille. Die nachdrückliche Forderung der kinderreichen Familie wäre aber eine sichere Zukunftsinvestition zur Erhaltung nicht nur des deutschen Volkes, sondern von Lebensqualität, Wirtschaftskraft und Kultur.

 

A. Frerk

(Einzelmeinung)

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