Kommentar zum Artikel des Kurier am Sonntag zur KAG-Podiumsdiskussion


 

Sehr geehrter Herr Plotke,

 

danke das Sie mal wieder so einige Zeilen meiner Person widmen. Die Unzufriedenheit Ihrerseits ist dem Artikel leider zu entnehmen, aber sein Sie nicht traurig, vielleicht klappt es beim nächsten Mal besser. Nur an Ihrer Objektivität, sorry Herr Plotke daran müssen Sie noch arbeiten. Auch die Bilder die Sie so von Personen machen lassen zu wünschen übrig, eine Absicht ist unverkennbar, aber auch das kennt man ja zu gut. Ich kann damit leben. Kommen wir zu Ihrer Ausführung. Obwohl ich Sie dazu angehalten  habe endlich mal neutral zu berichten, ich gebe es auf, Sie können es einfach nicht, ob es Absicht ist oder an Ihrer Parteizugehörigkeit liegt. Ich denke von beidem etwas. Wir hatten uns ja noch kurz nach der Veranstaltung unterhalten. Beziehungsweise ich hatte Ihnen eine Frage stellen wollen und wie es Ihrer guten Erziehung geschuldet ist, fielen Sie mir ohne das ich meine Frage beenden konnte ins Wort. Übrigens zu Ihrer Aussage kann ich nur sagen, das Sie dort vor Ort gesehen wurden und wenn es nicht der Fall gewesen sein sollte, ganz ehrlich wo ist das Problem!? Kommen wir zurück zu unserer kurzen Unterhaltung. Ihrem Zitat: „Er machte den Kindern klar, dass wir für die 1,2 Millionen Flüchtlinge viermal so viele Wohnungen werden bauen müssen wie wir heute schon im Kreis Kleve haben. Das wird hier künftig ganz schön voll.“ ist zu entnehmen, dass Sie es nicht begriffen haben wie ich das gemeint habe und das obwohl jemand anderes, den Sie mit ins Gespräch einbezogen haben es auch so verstanden hat. Also dann nochmal: Ich wollte den Schülerinnen und Schülern ein bildliches Beispiel geben. Die 1,2 Mio. Flüchtlinge sind soweit richtig, wobei ich diese Zahl gewählt hatte um es bezogen auf unseren Kreis besser verdeutlichen zu können, da wir ja ca. 300.000 Einwohner im Kreis haben. Ich erklärte dann das für diese Menschen neuer Wohnraum geschaffen werden muss, jedoch nicht bezogen darauf, dass diese Menschen alle in Kleve leben werden, sondern nur gesehen von der Fläche und den Gebäuden, die dafür benötigt werden. Eine klare Aussage war ja auch der Veranstaltung zu entnehmen, das keine Ghettostädte entstehen sollen, sonst klappt es ja auch mit der Integration nicht. Den Familiennachzug habe ich bewusst nicht angesprochen, da es ansonsten noch schwieriger gewesen wäre es zu verstehen, was man ja an Ihrer Auslegung erkennen kann. Dieser wird dann aber auch irgendwann Realität werden, oder irre ich mich da Herr Plotke? Kommen wir zu Ihrer nächsten Aussage: „Und natürlich hat er als einziger gesagt, dass unter den Flüchtlingen auch viele sind, die Terrorpläne schmieden. Sonst traut sich das ja keiner – außer Ihnen vielleicht noch, aber Sie saßen ja nicht auf dem Podium.“

Aha, ich habe also von vielen gesprochen. Das die Frage von einer Schülerin kam lassen Sie als erstes Mal außer Acht. Dann war ich eben nicht der einzige der darauf geantwortet hat sondern der Herr von der FDP hat ebenfalls darauf geantwortet und meine Ausführung sogar noch ausgebaut, indem er sagte, das es diese Terrorgefahr auch schon vorher gab und das sie zum Teil auch aus unserem Land zurück z.B. nach Syrien exportiert wird. Diese Aussage entspricht genauso der Wahrheit, wie meine das ich und jetzt aufpassen was ich gesagt habe, sicherlich Terroristen unter den zu uns kommenden Flüchtlingen befinden, aber ich über die Anzahl keine Aussage tätigen kann. Viele??? Ohrenwaschen kann da Abhilfe schaffen. Übrigens, falls Sie es nicht wissen sollten, sprechen genau über diese Thematik unsere Sicherheitsbehörden. Einfach mal googelnJ  Kommen wir zu Ihrer nächsten Aussage: „Es tut mir leid, dass ich kein Sozialromantiker bin“, hat Herr Habicht gesagt, als die Vertreter der Blockparteien davon sprachen, wie wir die Flüchtlingskrise bewältigen können. Seine klaren Worte taten so gut.

„Es tut mir leid, dass ich kein Sozialromantiker bin“ Richtig diesen Satz habe ich wirklich gesagt, es geht dochJ. Nur von welchen Blockparteien sprechen Sie hier und die von Bewältigung der Flüchtlingskrise sprachen? Da muss ich wahrscheinlich kurz eingenickt sein oder meinten Sie vielleicht die Ausführungen über die Menschlichkeit, die laut CDU und SPD ja über geltende Gesetze gestellt werden mussten, da die Flüchtlinge in Ungarn einer Humanitären Situation ausgesetzt waren. Meine Entgegnung darauf, leider war Sie für Sie ja nicht wichtig, sonst hätte ich diese ja in Ihrem Artikel finden können, dass man anstatt europäische Vereinbarungen außer Kraft zu setzen direkt vor Ort hätte unterstützen sollen, zumindest bis die Menschen registriert worden wären. Dann hätte man immer noch überlegen können wie es dann weitergeht. Nur dadurch wurde erst erreicht, das tausende von Menschen unregistriert in unser Land gekommen sind. Nicht nur, das wie gesagt dadurch Vereinbarungen gebrochen wurden, nein dadurch entsteht letztendlich ein Sicherheitsproblem. Wenn Sie es nicht sehen, sehen es aber viele andere Menschen. Hat vielleicht ja auch was mit unterschiedlicher Wahrnehmung zu tun. 

Und weiter im Text, da schreiben Sie: „Gefallen hat mir auch, als er betonte, dass Leibesertüchtigungen Sport doch ein Teil unseres Kulturgutes ist und nun hier die Schüler darauf verzichten müssen. Wegen der Flüchtlinge.

Und nicht nur der Schulsport sondern ich sprach auch vom Vereinssport. Und sicherlich müssen die Schülerinnen und Schüler deswegen zum Teil darauf verzichten, aber nicht wegen der Flüchtlinge an sich, sondern wegen der politischen Entscheidung. Hätten die nicht auch woanders untergebracht werden können? Zumal diese Flüchtlingsproblematik ja nicht erst wie lange behauptet wurde seit kurzer Zeit bekannt ist, sondern schon viel länger. Aber gut, darüber wollen wir uns nicht streiten. Fakt ist Fakt da helfen keine Pillen.

 

Und weiter im Text, da schreiben Sie: Haben Sie auch gehört, was das eine rotzfreche Gör Mädchen da entgegnete: „Diese Menschen brauchen ein Dach über dem Kopf. Da ist mein Sportunterricht mit Sicherheit nicht so wichtig.“ Nicht so wichtig?

Ich finde Ihre Betitelung dieses Mädchens schon bedenklich, aber gut ich unterstelle Ihnen nicht, das Sie das Böse meinen. Ja das war Ihre Aussage, aber was Sie vergessen zu erwähnen ist, das gerade bezüglich der Frage was mit der Halle ist doch sehr viele Fragen gestellt wurden von den Schülerinnen und Schülern. Das war den Kindern wichtig und nur weil das Mädchen das so gesagt hat, heißt das noch lange nicht das das die einhellige Meinung war. Ich denke die war anders.

Vielen Kindern und Erwachsenen ist Sport enorm wichtig und richtig es handelt sich um Kulturgut. Ich glaube es gibt auf der Welt nur wenige Länder die so viele Vereine haben und Sportarten die betrieben werden wie in Deutschland. Was dem ein oder anderen unsere Kultur bedeutet ist hinlänglich bekannt. Mir persönlich ist sie sehr wichtig!

Und das ist der letzte Punkt auf den ich noch eingehen werde bezüglich Ihres so objektiven Artikels. Sie schreiben:“ Es war ja nicht der einzige Ausfall des Mädchens gegen den einzigen mutigen Patrioten auf dem Podium. Haben Sie gehört, wie sie den Habicht auch noch beschimpfte: „Das ist pure Angstmacherei. Sie stellen die Flüchtlinge nur als Last dar.“

Ich würde die Aussagen des Mädchens nicht als Ausfälle bezeichnen. Gerade ihre erste Frage die sie an uns gerichtet hat war sehr gut. Warum haben Sie darüber nichts geschrieben??? Und das sie mir unterstellt das ich die Flüchtlinge nur als Last darstelle stimmt zur Hälfte ja auch. Sie sind ja auch eine Last oder nicht? Wiederum habe ich aber auch gesagt, das nicht die Flüchtlinge die Schuld tragen sondern die Politiker die einfach nicht in der Lage sind das Problem zu lösen oder zumindest mit Weitsicht zu handeln. Um noch ein Satz zu dem jungen Mädchen zu sagen, bezüglich des Tellerrandes. Dafür habe ich sie ja sogar gelobt, nur jeder einigermaßen intelligente Mensch weiß das ein vielleicht 15jähriges Mädchen vom Wissensstand nicht an einen Erwachsen heranreichen kann. Allein schon durch die Erfahrungen die ein Mensch so in den Jahren macht. Ich habe ihr gesagt, dass mein Teller halt noch etwas größer ist als ihrer und den Vergleich würde ich jederzeit unter Beweis stellensmiley.

Bleibt noch zu erwähnen, dass ich nicht wie der Artikel es widerspiegelt in irgendeiner Art und Weise ausgebuht wurde, nein, meine Beiträge wurden sogar beklatscht. Kann aus Höflichkeit geschehen sein, aber auch das findet keine Erwähnung in Ihrem Artikel. Auch das nach der Veranstaltung mehrere Schüler mich angesprochen haben und sich auch verabschiedet haben, kein Wort, soviel zur Wahrheit. Zu Ihrer Wahrheit!!!

 

Mit freundliche Grüßen

Kai Habicht

 

P.S. Auf die Vielzahl der negativen Kommentare zu diesem Artikel fehlt mir leider die Zeit darauf einzugehen, aber wenn wir ehrlich sind. Die Wahrheit wollen Sie ja sowieso nicht hören. Und Herr Plotke ich warte dann noch auf Ihren Artikel bezüglich Ihres „Freundes Herrn Heinricks und ich nehme es mal nicht so genau bei den Abrechnungen“

Sie wissen ja „Mut zur Wahrheit“

2 thoughts on “Kommentar zum Artikel des Kurier am Sonntag zur KAG-Podiumsdiskussion”

  1. Herr Habicht,

    wie kann man so Naiv sein, zu Glauben das ein Herr Plotke Objektiv sei. Das war er noch nie und wird er wohl auch nie werden. Für mich ist Herr Plotke einer der Journalisten die diese Zunft in den Dreck zieht und kann auch nicht verstehen wie der Kurier diesen Mnann noch immer Beschäftigt. Arbeiten Sie sich nicht an ihm ab, das ist er nicht Wert.

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