Leserbriefe kontra Windräder im Reichswald


 

Einen Lob für die vielen mutigen Leserbriefe in den regionalen Anzeigenblättern bis Mitte August!

 

Die Autoren und Gegner von Windkraftindustrieanlagen (WKIA) im Reichswald schreiben über die leichtfertige Auslieferung der Politik an lobbygesteuerte Fachverbände, die jetzige Ausweisung von Konzentrationszonen weiteren Windradprojekten im Reichswald die Tür öffnet, die Ignoranz der Spätfolgen, die Zerstörung eines einzigartigen Waldes und Erholungsstätte, der Möglichkeit von vergifteten Trinkwasser des eingetragenen Wasserschutzgebiets, den Lärm und nächtlichen Blinklichtern, die spätere Beseitigung und Renaturierung sich eher als fromme Versprechen erweisen werden, über die Nichterfüllung der anfänglich zu erwartenden Erträge aufgrund der aktuellen EEG-Novellierung, vertanen Chance von Parteien den Bürger in direkter Demokratie zu hören, dem peinlichen, inszenierten Filmtag, über den Vorschlag einer Reduzierung der Windräder zur Erhöhung der Akzeptanz bei den Bürgern, einer Ignoranz gegenüber einem Regierungsbeschluss Windräder ab 2021 lediglich in der Ostsee anzupflanzen, fragen sich wo eine mögliche Kompensationsfläche von 76.000 qm zur Aufforstung auf Kranenburger Gemeindeland liegt, der Bürger diese Aufforstung wahrscheinlich finanziell stemmen wird, zitieren J.W. Goethe, die fehlende Vernunft und natürlich über die Gier einer sich selbstbedienenden Elite.

Dabei zerpflücken sie mit den genannten Argumenten die Windradbefürworter und schmeißen sie auf den faulen Kompost der Trickserei.

Ein Leserbrief (im Kurier am Sonntag) für den Windräderaufbau von Herrn G. Woede meint zu wissen, dass die deutsche Gesellschaft die Energiewende natürlich wohlwissend nicht zum Nulltarif befürwortet. Moment, wer wurde niemals für die Wende gewählt? Richtig, die Grünen. Wer hat eigenmächtig ohne die Menschen zu Fragen in Regierungsposition das EEG eingeleitet und verabschiedet auf Basis einer Naturkatastrophe im ostasiatischen Raum und unsäglicher Panikmache mit Hilfe der treuen Medien trotz keinem einzigen Toten in Fukushima. Richtig, CDU und eigentlich alle Konsensparteien. Herr Woede behauptet dann noch, der Widerstand eines Windkraftgegners wäre nicht sachlich begründet (bitte belegen Sie das) und schreibt allen Ernstes noch, dass der Widerwille der Gegner nicht ausreicht. Ein lupenreiner Demokrat eben.

Ein zweiter Leserbrief (im Kurier am Sonntag, wo sonst?) der pro WKIA von Herrn S. Blome von der Kranenburger Energiegenossenschaft, also direkter Profiteur bei einer Inbetriebnahme, kann überhaupt gar nicht dagegen halten, indem er Herrn J. Hartmann vorwirft, er würde alles durcheinander bringen und sich nicht mit den Sachfragen auseinandersetzten. Er kramt selbst nur die üblichen Standardphrasen raus. Wenn es nicht um den Reichswald ginge, könnte man seine Einlassungen als Komödie abtun, so beispielsweise: „Steigen die Temperaturen weiter in dem bisherigen Maß, dann wird nicht nur der Reichswald sterben, sondern vieles mehr.“ Welcher einen Religion (klimper klimper), Herr Blome, Sie offensichtlich verfallen sind, aber hier eine andere missionieren (Stichwort CO2) ist nun wohl allen klar.

 

Einzelmeinung eines Reichswaldbeschützers.

Verfasser dem Vorstand bekannt.

Einzelmeinungen sind selbstredend nicht Meinung des Kreisverbandes.

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