Letzte Nachrichten aus dem Jahr 2014 – Teil 2


Nachtrag:

 

Letzte Nachrichten aus dem Jahr 2014 – Teil 2

 

Liebe Bürger,

 

toll, 66 Millionen Euronen sollen aus dem EU-Programm INTERREG V A Deutschland – Nederland in die gesamte Grenzregion fließen. Hoffentlich wird das Geld für sinnvollere grenzüberschreitende Projekte als einen „unverzichtbaren“ Kutschenweg in Emmerich (mind. 50000 €, siehe Kurier am Sonntag, 15.12.2013) investiert. Zumindest ist diese Investition besser als das Geld den griechischen Banken und irgendwelchen Hedgefonds hinterherzuschmeißen.

 

Die SPD Kalkar veranstalte einen Infoabend zur Geothermie, bei der Dipl.-Geologe I. Schäfer erklärte, dass je 100 Meter Tiefe es drei Grad wärmer wird. Richtig, warum aber, hat er nicht erklärt, was eigentlich das Entscheidende ist und leider keine weitere Beachtung fand. Eine Tiefenbohrung von 5000 Metern bei Isselburg habe nun ergeben, dass Geothermie in der Umgebung kein Sinn macht, weil der Untergrund vermutlich ungeeignet ist und somit das Projekt unwirtschaftlich. Aber eine à la DDR planwirtschaftliche eingeführte Subvention von Solar- und Windradstrom soll wirtschaftlich sein?

Wenigstens hat Dr. Max Voß, Geophysiker vom Energiegroßkonzern RWE deutlich dargelegt, dass Geothermie im Gegensatz zur Solarenergie und Windkraft grundlastfähig (permanent nutzbar), umweltfreundlich, standortunabhängig sowie dezentral nutzbar ist.

Leider hat er nicht zugegeben, dass das gemachte Bett aus bestehenden Subventionen für Solar und Wind gemütlicher ist als sich neue Mühen (Kosten) aufzuhalsen. Schließlich bestehen 50 % der Investitionskosten aus risikobehafteten, evtl. aussichtlosen Probebohrungen.

Somit herrscht Klarheit und Geothermie kommt in den 15 Jahren in Kalkar nicht auf den Tisch. Man verschandelt also lieber die Landschaft mit nicht-grundlastfähigen also für die Industrie unbrauchbaren Windrädern und Photovoltaikpanelen.

Ach ja, der Grund für die Wärmezunahme ist zum einen sehr kleinen Teil die Restbildungswärme aus der Erdagglomerationszeit und zum anderen die „böse“ Radioaktivität aus dem Zerfall diverser Nuklide innerhalb aller Gesteine z.B. in der Erdkruste. Natürlich ist die Ausbeute gesteinsabhängig, aber besser eine kleine, jedoch grundlastfähige Energieerzeugung als eine wetterabhängige.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

Einzelmeinung

 

Quelle: Klever Wochenblatt (Lokalkompass) und Niederrhein Nachrichten, 03.12.2014

Verfasser dem Vorstand bekannt.

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