Miserable Demokratieauffassung der Kreis-SPD


Wieder eingestellt:

 

SPD-Kreisvorsitzender Herr N. Killewald wird im Klever Wochenblatt zitiert: „Die CDU ist verbraucht, gehört nicht mehr an die Macht.“ Dass die CDU verbraucht ist, weiß jeder. Aber eine demokratische Wahl mit einer Mehrheit für die CDU zu leugnen ist gelinde gesagt antidemokratisch. Herr Killewald ist offensichtlich ein Machtmensch. Er offenbarte dies direkt am Wahlabend im Maywald-Saal des Kreishauses als die ersten Ergebnisse reinflatterten.

Seine Machtgelüste blitzten deutlich in seinen Augen auf als er den AfD-Mitgliedern Gesprächsbereitschaft zwecks Mehrheitsbündnisses aller Parteien im Kreis gegen die CDU anbot. Die AfD erreichte am Ende 2,88 %, aber auch nur weil nicht alle Wahlbezirke besetzt werden konnten. Er wollte alle Parteien ins Boot nehmen für eine Allianz gegen die Kreis-CDU vor den Augen seiner geliebten Umweltministerin Dr. B. Hendricks. Was für verheerendes Signal an alle SPD-Wähler und Sozialdemokraten in Deutschland. Die Kreis-SPD ist bereit zur Koalition mit der von allen Altparteien und natürlich von den linken Medien verteufelten AfD. Ob die von der SPD gesteuerte Presse das aufgreifen und veröffentlichen würde. Wohl kaum. Man beißt sich nicht ins eigene Fleisch.

Den AfD-Mitgliedern war jedoch am Abend sofort klar, dass die Killewald-Annäherung von der gesamten Kreis-SPD und Hendricks geplant war, da sie sich alle kurz vorher beraten haben, bevor Killewald zum Tisch der AfD vorpreschte. Vielleicht war es auch nur eine parteipolitische Finte um Interesse und Sympathie für die AfD zu heucheln, bevor es die CDU bei knappen Resultaten macht und die AfD als Mehrheitsbeschaffer ausnutzt. Das wird wohl ein Geheimnis bleiben.

SPD-Kreistagsfraktionsvorsitzender J. Franken hingegen kritisiert zu Recht die schlechten Kommunikationswege für die Kreisvertreter mit der Kreisverwaltung. Die Kommunikation muss stets über den Landrat erfolgen. Tja, so kann die CDU ihre Kritiker klein halten und alles Unangenehme rausfiltern. Nur Diktaturen sind noch schlimmer. Hier hat mal SPD-Killewald recht mit seiner Aussage: „Landrat Spreen hat Muffensausen.“ Frau Dr. B. Hendricks legte noch einen drauf und betitelte Landrat Spreen als „dröge Büroklammer“. Die Beiden sollten jedoch lieber auf ihren Kollegen Herrn Franken aufpassen, der sich während der letzten Kreistagsversammlung mit simplen Multiplikationsrechnungen blamierte und sich vorführen ließ. Und so einer will als bürgernaher Landrat kandidieren? Hilfe!

 

Einzelmeinung, 05.10.2014

Quellen: Klever Wochenblatt, 01.10.2014 und Kurier am Sonntag, 05.10.2014

Verfasser dem Vorstand bekannt.

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