Reichswälder Windradplan polarisiert zunehmend


 

Frau van der Valk fragt im Leserbrief vom 27.08.2016 (Niederrhein Nachrichten) wie ernst es der rotgrünen Landesregierung NRW mit der Erhöhung des Waldanteils laut selbst gestecktem Plan zur Waldarmutsbekämpfung (siehe auch Kreis Kleve) ist? Frau van der Valk, schauen Sie sich die Frankfurter Schule und die 68er-Bewegung an, dann wissen Sie welche Pläne die Rotgrünen eigentlich und ganz subtil verfolgen. Das eine sagen (Waldanteilssteigerung) und das andere machen (Klimareligion mittels EEG frönen, um Deutschland zu deindustrialisieren, aber mittlerweile selbst dabei absahnen) mit Hilfe eigener Verwaltungstentakeln (Landesbetrieb Wald & Holz NRW). Sie haben richtig erkannt, was mit dieser Behörde schief läuft, Frau van der Valk. Die Schatzkammer Wald wird ausgebeutet zu Gunsten der rotgrünen Elite mit ihren "Metastasen" in Verwaltungsorganen und davon profitierenden Unternehmenskörpern.

Ebenso erkennt Herr Velten im Leserbrief vom 31.08.2016 (Niederrhein Nachrichten) richtig, dass der Kreis sein Ziel und seinen Beitrag zur Windenergie laut Düsseldorfer Landesplanung längst erfüllt hat. Jedoch auch hier müssen Sie wissen, dass die Rotgrünen einfach mal ein Hintertürchen per Gesetz aufschlagen, um oben genannten Ziele nochmals zu beschleunigen. Daher gibt es Sonderregelungen zur Bildung von Ausweisungsflächen.

Herr S. Blome von der Kranenburger Energiegesellschaft und direkter Profiteur der Windradbebauung weist Herrn Velten zurecht, er solle bitte schön in die „Windenergiepotentialstudie des Landes“ schauen. Herr Blome verweist halt lieber auf ein Stück Altpapier Pamphlet deren Inhalt völlig belanglos ist, weil er nur zur Umsetzung der oben genannten rotgrünen Pläne mit Profitausbeute für die eigene Elite abzielt, statt auf die betroffene Bevölkerung zu hören. Haben Sie Demokratie überhaupt ansatzweise verstanden, Herr Blome?

Die passende Retourkutsche hat Lobbyist Herr Blome durch Herrn Peppelenbosch im Leserbrief am  14.09.2016 (Lokalkompass) bekommen: „Der Reichswald ist … von Gemeindevertretern als Konzentrationszone für Windräder auserkoren worden, weil sie selbst von keinem Windrad in Sichtweite ihres Heims belästigt werden wollen!“ Die Herren wollen anscheinend keinen Werteverlust ihrer Eigenheime erleiden. Da ist das Trinkreservoir für 100.000 Bürger nicht so tragisch.

Natürlich konnte Herr Blome diese Retourkutsche nicht auf sich sitzen lassen und drei Tage später ebenfalls im Lokalkompass folgte sein Leserbrief, deren dahingerotzter Inhalt gar nicht erwähnenswert, weil er in Emotionen abgleitet und sich auf irgendwelche Forderungen eines rotgrünen Papierfetzens beruft (offensichtlich gibt es eine neue Steigerungsform: muss, müssen, Rotgrün). Wir müssen nur sterben und keinen bevormundenden, ideologischen Ausschweifungen nachgehen. Es sei Ihnen nur eins gesagt Herr Blome: Sie und Ihre abgehobene Elite haben anscheinend immer noch nicht verstanden wer (leider) die Rechnung für die rotgrünen Gesellschaftsexperimente zahlt und was demokratische Mitbestimmung ist.

Währenddessen geht der demokratische Protest durch den Heimatverein Kessel in Goch unter dem Motto ‚Rettet den Reichswald!‘ weiter (Anzeigenblätter z.B. 17.09.2016).

 

Ein Waldretter

Verfasser dem Vorstand bekannt.

Einzelmeinungen sind selbstredend nicht Meinung des Kreisverbandes.

One thought on “Reichswälder Windradplan polarisiert zunehmend”

  1. Manche kriegen den Hals nie voll. Die Kranenburger Stadträte und diese Energiegenossen sollten laut Gesetz lieber transparent vorgehen. Sonst fallen sie wegen Befangenheit noch auf die Schn…

    LG

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