Verrücktes aus dem Kreis im November


Wieder eingestellt:

 

Die stets linken Niederrhein Nachrichten und das Klever Landgericht versuchen den Ehrenmord(!!!!!) im Materborner Lidl zu verstehen und zu erklären (Quelle: Niederrhein Nachrichten, 05. und 22.11.2014). Im vorauseilenden Gehorsam wird schon über mildernde Umstände fabuliert und ein Ehrenmord ausgeschlossen anstatt beide, Täter und Opfer, welches auch verurteilter „versuchter Totschläger“ ist, aus Deutschland abzuschieben und die Gesellschaft von solchen Umtrieben zu schützen. Die Gerichte der Heimatländer können diese Auseinandersetzungen viel besser einordnen als unsere hiesigen Toleranzträumer.

Im Falle des Emmericher Mörders, der eine junge Mutter mit einem Messer tötete, deren Mutter und einen Arbeitskollegen verletzte (Quelle: Niederrhein Nachrichten, 22.11.2014), wird bestimmt auch toleranterweise ein Gutachten erstellt, das dem Mörder eine psychische Krankheit (aus plötzlichem Himmel) zuschreibt. Für die Gründung einer Familie mit sechs Kindern war er wohl noch zurechnungsfähig.

Wir wie bereits seit Monaten wissen, lässt der Flüchtlingsstrom in unsere Gemeinden nicht nach und schröpft unser Geld aus allen Ecken und Kanten (Quelle: Kurier am Sonntag, 09.11.2014). Zitat eines verzweifelten Gocher Angestellten: „In der Regel haben die Städte zwei bis fünf Tage Zeit um die Flüchtlinge anständig unterzubringen.“ Wohnungen werden natürlich auf Ihre Kosten angemietet. Noch ratloser ist H. Kleipaß aus Emmerich: „Die Stadt muss die Menschen unterbringen, weil sie dazu verpflichtet ist.“ Das kann man getrost tolerante Unterwürfigkeit nennen. In Kleve und Kranenburg sind laut Boltersdorf (Sprecher Stadt Kleve) bereits 185 Flüchtlinge untergebracht. In der ehemaligen Materborner Hauptschule wurden speziell weitere Umbaumaßnahmen vorgenommen und sogar ein Spielzimmer eingerichtet (Quelle: Klever Wochenblatt, 26.11.2014). Flüchtlinge, von denen die meisten ganz klar Wirtschaftsflüchtlinge sind, kriegen im Gegensatz u.a. zu Kreis Klever Schülern alles zur Verfügung gestellt. Leider sind die Herkunftsländer und ihre Bürger nicht imstande die Probleme und deren Ursachen zu bekämpfen, weil oft Wille, Mittel und/oder Kompetenzen fehlen. Folglich ist es einfacher in wohlhabendere Länder mit überbordender Sozialindustrie wie Schweden, Österreich oder Deutschland zu migrieren. Manche kriegen nicht genug und kritisieren zu allem Überfluss zu Recht oder auch nicht unsere Willkommenskultur.

Der merkwürdig besetzte Hochschulrat hat entschieden die bisherige Präsidentin zu ersetzen, obwohl die neue Auserwählte nicht wirklich der eigenen Ausschreibung gerecht wird. Hochschulratsvorsitzender Prof. G.J.M. Meijer (Präsident der Radbound-Universität Nijmegen) reagierte frech auf Fragen zu den unerfüllten Formalien: „Einige Ihrer Fragen sind unangemessen.“ Sogar der Senat hat anscheinend keine weiteren Informationen. Dieser hat eh nichts zu sagen, da er bei einem Nein vom Hochschulrat einfach übergangen worden wäre (Quelle: Kurier am Sonntag, 09. und 16.11.2014). Ist Senatsarbeit also reine Zeitverschwendung? Naja, wie auch immer, aber was machen eigentlich der Präsident der Nachbarkonkurrenz, ein RP-Journalist sowie Vertreter der Privatwirtschaft im Hochschulrat? Richtig, sie entscheiden zum eigenen Wohl über Ihre Steuergelder, liebe Bürger. Geht schon in Ordnung. Das sind schließlich auch Bürger.

In Emmerich-Elten werden die Bürger von Lokalpolitikern und Land ignoriert. Der Zirkus um den Ortsausschuss ist kaum noch zu ertragen und die Ten Brink-Variante für den Umbau der Betuwe-Linie wird von der Bahn für „nicht realisierbar“ erklärt (Quelle: Kurier am Sonntag, 16. und 23.11.2014). Die Hilfe von Frau Hendricks und Pofalla reicht wohl nicht aus. Wen wunderts? Politiker der Altparteien interessieren sich schon lange nicht mehr für die Belange und das Wohl von Bürgern. Ob die Bürgerinitiative zum Erhalt des Eltener Bergs eine Mehrheitsmeinung vertritt, müsste auch erst durch einen Bürgerentscheid herausgefunden werden, wie man im Falle der Bebauung des Klosterplatzes im Gemeindezentrum von Bedburg-Hau gesehen hat. Eine Minderheitenmeinung zählt in Deutschland sowieso nur, wenn sie von sexuell Andersartigen, Ausländern oder religiösen Verbänden repräsentiert wird.

Die Schließung der St. Martini Hauptschule in Goch-Pfalzdorf z.B. interessiert auch nur die Eltern der betroffenen Schüler (Quelle: Kurier am Sonntag, 16.11.2014). Die ansässige CDU springt nur auf den Zug, weil sie sich als Minderheitenopposition profilieren muss.

Kleves Bürgermeister T. Brauer und Bundestagsabgeordneter R. Pofalla sind auf Abschiedstour (Quelle: Kurier am Sonntag, 16.11.2014 und Niederrhein Nachrichten, 22.11.2014). Zumindest beim letzteren kann man getrost sagen: „Endlich, ich kann dein Gesicht nicht mehr sehen.“

 

Einzelmeinung, 27.11.2014

Verfasser dem Vorstand bekannt.

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