Wahlhelfer des Monats: Februar 2017

Immer noch ist die Jury leicht im Verzug: Einige aktuelle Beiträge haben ein Aufholen verhindert. Machen wir´s also kurz; deshalb müssen nach Platz 3 rangierenden Kandidaten darauf verzichten, namentlich genannt zu werden.

Einen besseren als Platz 2 hat sich eigentlich das krude Bündnis „Essen stellt sich quer“  verdient, welches anlässlich der am 25./26. Februar 2016 in der Essener Grugahalle stattgefundenen Landeswahlversammlung der AfD zu einer groß angekündigten Protestaktion vor dem Versammlungsort aufgerufen hatte: Sage und schreibe 32 Gruppierungen (inclusive einiger Kölner Deppen) haben sich lt. Homepage der Veranstalter dafür hergegeben, den Demonstrationsaufruf zu unterstützen.

Und wie viele Demonstranten konnte man vor der Gruga zur angekündigten Zeit zählen? Es waren nicht einmal 100 – ein voller Reinfall.  

Dieses Ergebnis kann aus der Sicht der Organisatoren nur als jämmerlich bezeichnet werden; aus Sicht der Alternative für Deutschland ist dies eine Bestätigung ihrer Akzeptanz gerade im Ruhrgebiet:

Bedenkt man, dass, wie üblich, bei solchen Gelegenheiten eine erhebliche Anzahl von Krawallos von außerhalb anreist, kann getrost davon gesprochen werden, dass sich von den fast 600.000 Einwohnern Essens somit so gut wie niemand „quergestellt“ hat.  Die Akzeptanz der AfD in Essen ist dagegen signifikant und dürfte irgendwo zwischen 50.000 und 100.000 Wählerstimmen liegen.

Herzlichen Glückwünsch also dem Bündnis „Essen stellt sich quer“ zu dem, wenn auch undankbaren, 2. Platz des AfD – Wahlhelfers des Monats.

Platz drei hat sich Herr Kai Gehring, MdB der Grünen, erarbeitet, in dem er zum praktischen Nichterscheinen der Essener bei der Anti-AfD-Aktion sagte: "Die Essener strafen die AfD mit Nichtbeachtung." Falsch, Herr Gehring:

Die Essener haben Ihre Antidemokraten mit Nichtbeachtung gestraft.

Herzlichen Glückwunsch somit Herrn Gehring  zum Platz auf dem Treppchen bei der Wahl zum AfD – Wahlhelfer des Monats Februar 2017.

 

Und die Nummer 1? Ja klar, an der kam natürlich keiner vorbei:

Herr Martin Schulz aus Würselen wird der Alternative in den folgenden Monaten stets zu Diensten sein: Ende Januar gerade erst zum Bundestagswahl – Spitzenkandidaten der SPD mit nordkoreanischem Ergebnis (100 %) gewählt, legte dann im Februar auch gleich los: Da behauptete dieser Tagegelderschleicher (so Dr. Frauke Petry/AfD bei ihrer Rede zum politischen Aschermittwoch) doch großmäulig, die Alternative für Deutschland sei eine „Schande für Deutschland“ (Lübeck, 19.2.2016). So, so; ein Tagegelderschleicher und Vettern- und/oder Günstlingswirtschaftler, soeben dieserhalb  vom EU-Parlament gerügt (Schulz hat seinen Wahlkampfmanager Engels Erstattungen für Reisen zukommen lassen, die dieser gar nicht vorgenommen hatte sowie genauso wie die – letztlich fehlgeschlagenen – Versuche von Schulz, einigen seiner engen Mitarbeiter fragwürdige Gehaltszuschläge zu verschaffen) maßt sich an, die einzig wählbare Alternative in Deutschland zu verunglimpfen. Und soll einer will und soll aus SPD-Sicht Bundeskanzler werden? „Wie der Herr, so´s Gescherr“ kann man da nur sagen – Herzlichen Dank, SPD. Der Schulz-Hype (ist die Dummenqoute in Deutschland wirklich so hoch?) bricht bereits zusammen, und so werden wir mit Herrn Martin Schulz noch viel Freude haben.

Und deshalb beglückwünschen wir

Herrn Martin Schulz, Kanzlerkandidat der SPD,

zum (zumindest) ersten Mal, unser

Wahlhelfer des Monats Februar 2017

zu sein.

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