Monthly Archives: März 2020

Streitkultur im Deutschlandfunk

Deutschlandfunk Köln
Hörerservice
Zu: „Streitkultur“, Deutschlandfunk 21.3.2020, 17.10-17.30 Uhr (https://srv.deutschlandradio.de/themes/dradio/script/aod/index.html?audioMode=3&audioID=818434&state= , Hinzufügung d. Admin) mit der Bitte um Weiterleitung an Herrn Hasnain Kazim

 

Sehr geehrter Herr Kazim,
Ihre Äußerungen zu einer kultivierten Streitkultur in einem Gespräch des Deutschlandfunks habe ich aufmerksam angehört. Natürlich gab es, wie beim Deutschlandfunk üblich, keine Diskussion über ein Thema, sondern einen Austausch unter gleichgesinnten Gegnern der Andersdenkenden mit den üblichen Anwürfen zum Nachteil der AfD. Das rechtsextreme Milieu operiere unter dem Deckmantel der Bürgerlichkeit. Es sei verantwortlich für die Verschärfung des Tons im Diskurs und schuldig an der Enthemmung und an Vernichtungsphantasien. Daher müssten die Vertreter einer guten Streitkultur die Sprache der Eskalation bändigen, die Radikalen zurückdrängen und die Welt der Wertschätzung stärken.

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Die AfD in der Offensive

An der türkisch-griechischen Grenze geht es gerade zu wie am Vorabend eines Krieges. Von einem orientalischen Despoten angestachelt, versuchen Tausende, mehrheitlich Wirtschaftsflüchtlinge aus allen Ecken der Welt, nach Europa durchzubrechen. Gegen sie setzt Griechenland als „Schild Europas“ Wasserwerfer, Tränengas, Blendgranaten und Gummigeschosse ein und tut das mit dem allerhöchsten Segen von Frau von der Leyen und der Etablierten. Tote soll es auch schon gegeben haben.

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Genickschuß oder Gulag?

„Dann endlich dringen die wahren Stimmen aus dem innersten Herzen. Und die Maske wird abgerissen; es bleibt die Sache“, schrieb einst ein römischer Dramatiker. Solches geschah am 29.2./1.3.2020 bei der Strategiekonferenz der Linken in Kassel, als die Genossin Sandra L. lustvoll die Sau rausließ. Energiewende sei auch nach der Revolution nötig. Wenn man erst einmal ein Prozent der Reichen erschossen habe, müsse man doch weiter für den Alltag sorgen, sprach sie. Damit steht diese „Revolverheldin“ voll in der Tradition der SED, von Lenin und Stalin. Im Paradies der Werktätigen wurden auch zunächst nur die Reichen, die Adeligen und die Geistlichen erschossen, bald danach die intellektuellen Eliten. Dann kamen die Kulaken, die Bauern, die etwas Land und ein paar Kühe hatten, an die Reihe, schließlich in den Großen Säuberungen die Genossen selber. Nicht einmal die Armee, die Stütze des Terrors, blieb verschont. Von 56 hohen Offizieren und Generalen wurden 54 erschossen.

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Laumann und Dunning-Kruger

Viel zu wenig bekannt ist der Dunning-Kruger-Effekt, insbesondere definitionsgemäß bei Betroffenen nicht.
Dieser Effekt tritt dann auf, wenn Menschen so dumm sind, dass sie selbst nicht (mehr) merken, dass und wie dumm sie sind. Das wäre nicht weiter schlimm, aber gleichzeitig merken sie auch nicht, wenn andere deutlich schlauer sind als sie selbst. „Ich weiß, dass ich nichts weiß“ ist daher der bekannte Slogan von griechischen Philosophen und seltener von Politikern in Verantwortung unserer Zeit.

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Herr Jahnßsen wählt die CDU …

Sie kennen Herrn Jansen nicht?
Herr Janssen wohnt in Kellen. Wie schon sein Vater war er „op de Botter“. Damals, in den 60er Jahren, hat er nach der Schulentlassung bei  den Margarinewerken van den Bergh zu arbeiten  angefangen und ist dort bis zum „goldenen Handschlag“ (mit 58 Jahren) geblieben.  Er hat gutes Geld verdient; am lukrativsten waren die Feiertagsnachtschichten.
Eine schöne Zeit; es ging immer besser: Das Moped, der erste Gebrauchtwagen, Heirat, Kinder, neues Auto, Einfamilienhaus; so etwa in dieser Reihenfolge.  Dazwischen Urlaub in Holland, ja sogar Österreich. Und die Kegeltouren: Erst nach Hönningen, später dann nach Malle.
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Terror und doppelte Moral

Das Auto von Tino Chrupalla, Bundessprecher der Alternative für Deutschland und Mitglied des Bundestages, ist in Gablenz, Landkreis Görlitz, auf seinem eigenen Hausgrundstück angezündet und zerstört worden. Chrupalla musste mit Atembeschwerden ins Krankenhaus eingeliefert werden, weil er beim Löschversuch schädliche Dämpfe eingeatmet hatte.
Inzwischen gehört es zum politischen Alltag von AfD-Politikern, Opfer solcher Schandtaten zu werden. Der AfD Frau Beatrix von Storch wurde schon zweimal das Auto „abgefackelt“, wie es im Jargon den Altparteien nahestehender Gruppen heißt. Die verüben auch Angriffe auf Mitglieder und Sympathisanten der unbequemen Partei, die nicht selten den Tatbestand der gefährlichen Körperverletzung erfüllen. Hier wird ein AfD-Mann mit einer Waffe blutig geschlagen, dort mit einem Kantholz niedergestreckt. Die Täter werden nie gefasst. Warum wohl?

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„Souverän ist nur ein Staat, der seine Währung und Grenzen kontrollieren kann.“  

Diese Aussage heute bei Phoenix im internationalen Frühschoppen (https://www.youtube.com/watch?v=0ahWHYu-zjw&feature=youtu.be bei Minute 17:00) stammt von Rolf-Dieter Krause.
Krause war u.a. ab 2000 Programmchef des WDR-Fernsehens und ab Mai 2001 Leiter des ARD-Studios Brüssel.
Erstaunlich, was ein ehemaliger Bediensteter der öffentlich-rechtlichen Denkbetreuungsanstalten so sagen kann – wenn er sich im Ruhestand befindet. Hätte er diese Wahrheiten zu seiner aktiven Zeit zu sagen gewagt – ihm wäre es ergangen wie Eva Herman, Claudia Zimmermann und Uwe Steimle, den von den öffentlich-rechtlichen Lügenmedien wegen allzu  wahrer Aussagen Geschassten. weiterlesen