Gedanken zur Europawahl

Die Europawahl 2019 rückt näher und damit wächst die Nervosität im Kartell der etablierten Parteien. In der Tat regieren in etlichen Staaten Europas bereits Europaskeptiker, und in anderen könnten die „bösen Populisten“ noch stärker werden. Ja, die Lügennebel um die europäischen Luftschlösser der Politklasse verfliegen. Daher machen auch hierzulande die Herrschenden, zwecks Erhalt von Macht und Pfründen auf allen Feldern mobil. Da ist keine Beschimpfung des Gegners zu wüst, keine Gemeinheit zu dreckig.Verbale und physische Gewalt sind an der Tagesordnung, bis hin zum Sprengstoffanschlag von Döbeln und dem missglückten Totschlag in Bremen. Wollten die Regimekritiker mit gleicher Münze heimzahlen, so wären Bezeichnungen wie Linksfaschisten, Antideutsche, Deutschenhasser, Pseudodemokraten oder Volksfeinde denkbar. Allerdings sprechen die traurigen Verhältnisse in diesem Land ohnehin deutlich genug gegen die Machthaber.

Zwar wird keine Wahl ohne die Themen „Migration“ und „innere Sicherheit“ zu gewinnen sein, doch der Komplex „Euro“ ist genauso wichtig. Die Politklasse hat den europäischen Völkern verfrüht eine gemeinsame Währung aufgezwungen, ohne deren unterschiedliche Wirtschaftskraft, ihr Verhältnis zum Geld und ihre Mentalität zu berücksichtigen. Daraus resultiert die anhaltende Eurokrise, die nur durch geldpolitische Zwangsmaßnahmen mühsam gedeckelt wird. Defizitäre Länder haben Schuldenberge aufgetürmt, die sie mit ihren maroden Volkswirtschaften niemals werden abtragen können. Müssten solche Pleitestaaten jetzt normale Schuldzinsen in Höhe von nur 4-5 Prozent aufbringen, wären sie zahlungsunfähig. Daher hat Schuldenregulierer Draghi den Zinssatz auf null Prozent gesenkt und gleichzeitig Europa mit frisch gedrucktem Geld geflutet. Diese willkürliche Geldvermehrung ist vergleichbar mit einer Kapitalerhöhung in einer Aktiengesellschaft. Es werden zusätzliche Aktien bei gleichbleibendem Wert des Unternehmens ohne Gegenleistung ausgegeben. Die Folge wäre ein Kursverlust der bereits vorhandenen Aktien.   

Draghi schiebt mit der Druckerpresse nur den Bankrott hinaus.

Opfer dieser gangsterhaften Geldpolitik ist der deutsche Sparer. Seine Guthaben werden praktisch nicht mehr verzinst, wogegen sie gleichzeitig einen Verlust durch die von Draghi angeheizte lnflation – im Augenblick je nach Warenkorb von etwa zwei Prozent – erleiden. Diese Verluste sind gigantisch und besonders deswegen skandalös, weil unsere Verantwortlichen nichts gegen die Demütigung und Beraubung der eigenen Bürger unternehmen.

Das ist schon schlimm genug, doch beim internationalen Währungsfonds und der Europäischen Zentralbank laufen Überlegungen, wie die blöden Deutschen noch besser zu rupfen sind. Allein Italien schuldet Deutschland für gelieferte Waren rund 500 Milliarden Euro, im gesamten Target-System sind es inzwischen fast eine Billion Euro. Angesichts des drohenden finanziellen Zusammenbruchs Italiens sollten die deutschen Politiker eigentlich Sicherheiten verlangen, wie das im Geschäftsleben üblich ist. Italien wird aber weder zahlen, noch Garantien geben; unser Geld ist aus Deutschland ganz einfach weg, weil wir ja europäische Solidarität üben müssen und angeblich solche Verluste auch stemmen können. Die Betrogenen dabei sind letztlich Millionen von hart arbeitenden Menschen in Deutschland, die trotz aller Mühe weder Eigentum erwerben noch für ihre Alterssicherung sorgen können.

Allerdings müssen die Millionen der hart arbeitenden Menschen in Deutschland auch wissen, dass sie die Verursacher der zuvor beschriebenen Miseren ganz überwiegend selbst gewählt haben. Und: Wer die Musik bestellt, der muss sie auch bezahlen.

                     Es grüßt Sie freundlich

             Alternative für Deutschland
                   Kreisverband Kleve

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.