Brief an Macron

Nachfolgend geben wir eine Übersetzung eines Briefes wieder, den der AfD Kreisverband Kleve vor wenigen Tagen an den französischen Staatspräsidenten Emmanuel Jean-Michel Frédéric Macron gesandt hat:

Alternative für Deutschland, Kreisverband Kleve

Kai Habicht

47647 Kerken/Deutschland

 

                    Mercredi, 28 mars 2019

                    Monsieur le Président de la République Francaise

 

Monsieur le Président,

 

Sie haben an die Bürger der europäischen Nationen einen Brief zu Gunsten eines einigeren Europas gerichtet. Wir teilen Ihre Begeisterung für unseren Kontinent, dessen Kern Frankreich und Deutschland bilden. Im übrigen bedauern wir zutiefst, dass England unsere Gemeinschaft verlassen hat, denn dieses Land ist ein unentbehrlicher Teil davon.

Wir antworten Ihnen im Namen der 130 Mitglieder der AfD) (Alternative für Deutschland) des Kreisverbandes Kleve (Gruppe Kleve). Da für Franzosen diese Gegend Deutschlands ebenso exotisch ist wie Guyana oder Tahiti, erklären wir, dass es sich um ein Gebiet zwischen Rhein und Maas nördlich von Aachen handelt. Auf mehr als 60 Kilometer haben wir eine gemeinsame Grenze mit den Holländern, mit denen wir in sehr gutem Einverständnis leben. Antwerpen, Lüttich und Brüssel sind in Reichweite, Paris ist viel näher als Berlin.

Trotz dieser Orientierung nach Westen denken wir, dass Europa größer ist. Für uns umfasst es die romanischen, germanischen und slawischen Völker. Freilich bilden diese Vielfalt der Nationen und ihre verwickelte Geschichte eine Hindernis für ihre wünschenswerte Einheit. Seien wir also zufrieden mit dem, was Schumann, de Gaulle und Adenauer erreicht haben: Ein brudermörderischer Krieg zwischen unseren Völkern ist undenkbar geworden, mit Ausnahme Russlands.

Da wir hier das Gewicht auf die Aspekte der Sicherheit legen möchten, setzen wir hinzu, dass man nicht ruhig leben kann mit einem hungrigen Riesen vor der Tür. Der Rest Europas muß sich daher bald mit Russland, diesem weiten und mächtigen Land, einigen Es ist dabei eine lächerliche Idee, dass dieses stolze Volk sich den Befehlen der Bürokratie von Brüssel fügen könnte.

Der Friede, der Wohlstand und die Freiheit unserer Volker sind zutiefst bedroht durch eine unmäßige Einwanderung der Dritten Welt. Die Blutbader von Nizza und Paris, das Massaker von Berlin, die vielfachen Mordtaten überall in Europa sind nicht von Nutznießern der Wut erfunden worden. Diese Verbrechen sind nur der greifbare Aspekt eines unerklärten Krieges gegen unsere Traditionen, unsere Werte, unsere Identität, kurzum gegen unser europäisches Erbe. Frankreich ist das Land des gesunden Menschenverstandes, des Maßes, der Menschenrechte, das wir nicht in der Barbarei versinken sehen wollen.

Das größte Hindernis für unser Überleben ist unsere Sorglosigkeit, unsere Feigheit und unsere geistige Zersetzung. Es ist ein alarmierendes Signal, wenn ein importierter Antisemitismus sich unwiderstehlich ausbreitet, wenn sich Tausende von Arabern auf unsere Frauen stürzen, um ihnen sexuelle Kränkungen zuzufügen, im übrigen straflos, wenn wir in unseren Städten von Fremden verdrängt und ersetzt werden.  Unsere Vorfahren haben durch Ihre jahrhundertelangen Anstrengungen diese Kultur diese so reiche und anziehungskräftige Kultur geschaffen, wie wir sie besitzen.

Veuillez agréer, Monsieur le Président, l’hommage de notre respect.

5 thoughts on “Brief an Macron”

  1. Lieber Kai
    Jedes Wort, jede Silbe die Du das an den Herrn Ex-Bank(st)er richtest kann ich aus vollem Herzen und aus meiner Seele unterstreichen. Ich bin stolz Dich zu kennen.Grüße aus Espana, Arno und Familie. Glück auf AfD.

  2. Guten Abend Herr Habicht,

    nur zu Ihrer Information. Die Entfernung Kleve-Paris beträgt 543 km und Kleve-Berlin 600 km. Es kann also überhaupt keine Rede davon sein, dass der Kreis Kleve „viel näher“ an Paris liegt. Vielmehr war Cleve lange Zeit Teil Preußen-Brandenburgs.

    … (von
    … admin3
    … gestrichen)

    Viele Grüsse,

    Holger van Husen

    1. Sehr geehrter Herr van Husen,

      1.) Sie irren auch hier: Kleve liegt etwa 400 km von Paris entfernt.

      2.) Ihre übrigen Ausführungen (324 Wörter von 371) habe ich gestrichen.
      Ihr Einsatz für Ihre geschätze Verwandtschaft mag Sie zwar ehren, aber parteiinterne Herummäkeleien gehören hier nicht hin; selbst dann nicht, wenn sie von Parteimitgliedern kämen.

      Freundliche Grüße
      Admin 3

  3. Sehr geehrter Herr Krenzel (Sie irren schon wieder, Admin 3)

    wenn Sie mit dem Auto von Kleve nach Paris reisen, sind es wie zuvor beschrieben 543 km. Von Kleve bis Berlin sind es 600 km. Das können Sie gerne über wego.here.com nachprüfen.

    Des Weiteren habe ich mich zuvor nicht geirrt. D.h. Ihre Formulierung „auch hier“ ist somit unzulässig und für den Leser irreführend.

    Ihren Bezug auf meine Verwandtschaft kann ich leider nicht nachvollziehen. Was meinen Sie hier konkret? Die eigenmächtige Unterdrückung von Beiträgen, die sich zur Arbeit des Kreisvorsitzenden und Autors des obigen „Offenen Briefes“ Kai Habicht beziehen, zeigt nur, dass Sie und offensichtlich auch Herr Habicht für Kritik und konkreten Verbesserungsvorschlägen leider nicht zugänglich sind.

    Einen offenen Diskurs über veröffentlichte Beiträge und die Kraft der Argumente scheuen sie offensichtlich. Das führt natürlich nicht zu dem von Ihnen gewünschten Ergebnis, weil es andere Medien und Kommunikationskanäle gibt.

    Herzliche Grüsse,

    Holger van Husen

    1. Sehr geehrter Herr van Husen,

      Sie befinden sich auf unserer Seite – Sie werden es gemerkt haben – , die wir nach unserem Gusto gestalten und moderieren.
      Wir weisen Sie darauf hin, das wir keine Interesse daran haben, Unsachliches durch Veröffentlichung auch noch zu fördern.
      Auch lassen wir uns uns von niemandem auf den Pott setzen – außer von der Mehrheit unserer Mitgieder.

      Aber Sie haben ja auch mal Recht: Es gibt andere Medien und Kommunikationskanäle. Nehmen Sie die doch.

      Mit freundlichen Grüßen

      Admin 3

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