Leiharbeiter in Kleve

Die Ratsfraktionen hören offenbar dem Bürger zu, wenigstens unmittelbar vor Wahlen: Häuser vollgestopft mit (überwiegend polnischen) Leiharbeitern können dazu beitragen, in einer ehemals guten Wohngegend Konflikte zu schüren. Das kann Stimmen kosten! Die CDU glaubt offenbar, dass von diesen Menschen Gefahren für die Ordnung und Gesundheit ausgehen und fordert entsprechende Behörden zu Kontrollen auf. Derartig fremdenfeindliche Vorurteile (oder sind es Erfahrungen?) lassen die Grünen ausnahmsweise unbeantwortet und setzen sogar noch einen drauf: Man dürfe von solchen Leuten doch bitteschön nicht „denkmalwerte Häuser herunterwirtschaften“ lassen. Heimat bewahren vor marodierenden Migranten und  niederländischen Kapitalisten steht doch überhaupt nicht im offiziellen Programm der Grünen. Die SPD hingegen hat offenbar wie die meisten Wähler vergessen, dass die Ausweitung ungezügelter Leiharbeit im Rahmen der Agenda 2010 von eben dieser SPD eingeführt wurden. „Wir sollten uns als Mitteleuropäer schämen, dass wir so etwas mitten unter uns zulassen.“ Dem können wir nur zustimmen – schämt Euch, SPD, dass ihr diese Reformen beschlossen habt.

Wer offene Grenzen in Europa und einen freien Binnenmarkt für Arbeit und Dienstleistungen haben möchte, muss leider auch die vermeintlich unschönen Seiten akzeptieren. Die Leiharbeiter kommen aber immerhin nicht in Ketten, sondern in freier Entscheidung zu uns, weil es trotz widriger Umstände besser ist als im Heimatland zu bleiben. Man muss daher nicht die Leiharbeiter schützen, sondern allenfalls die einheimische Bevölkerung vor Lohndumping und Arbeitsplatzverlust, wie es Lafontaine 2015 noch gefordert hat.

Wir als AfD stehen für kontrollierte Migration basierend auf Bedarf, Qualifikation und lokalen Möglichkeiten.

 

Alternative für Deutschland
     Stadtverband Kleve

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