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„ Merkels neues Einbürgerungsgesetz – Männer mit Zweitfrauen dürfen Deutsche werden“
so titelt BILD in der Ausgabe vom 6. Mai 2019. Schon diese Überschrift ist eine Provokation, denn Deutsche mit Zweitfrau darf es in Deutschland überhaupt nicht geben. Die Bigamie wird nach § 172 StGB mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. Wer sich über diesen eindeutigen Paragraphen des Strafgesetzbuches hinwegsetzt, steht damit außerhalb unserer Rechtsordnung, auch wenn behauptetet wird, die Vielehe verstoße „nur“ gegen die Einordnung in die deutschen Lebensverhältnisse. Wer geltendes Recht brechen will, beweist damit, dass er das Grundgesetz und die demokratische Ordnung, einschließlich der europäischen Menschenrechte, nicht anerkennt. Er ist somit eher ein Fall für den Strafrichter oder den Verfassungsschutz.

Die Islamfreundlichkeit hat ihre Grenze in unserer Rechtsordnung. Wenn es erst einmal Deutsche mit zwei legalen Ehefrauen gibt, ist der Weg zur Polygamie nicht mehr weit. Bei zwei Frauen wird es nämlich nicht bleiben, da ja die Scharia dem Muslim vier Ehefrauen zubilligt. Leider ist die muslimische Vielehe in Deutschland bereits gängige Praxis. Das Privileg einer ganz legalen Zweitfrau bedeutet aber die Diskriminierung aller anderen Männer, die ja nur einen einzigen männlichen oder weiblichen Partner haben dürfen. Wir werden dann in Deutschland erleben, dass sich Männer zum Islam bekehren, weil sie so zwei und mehr Partner haben dürfen, oder aber, dass bei den höchsten Gerichten Klagen gegen Diskriminierung und für Gleichstellung, nämlich für Heirat mit mehreren Partnern eingehen.
Ganz sicher ist die Polygamie nicht im Sinn der Würde und Gleichberechtigung der Frau. Die Polygamie bedeutet vielfach, natürlich nicht immer, Inferiorität und Missachtung. Zumal im Orient hat sich die Polygamie zu dem menschenverachtenden Institut entwickelt, über das von dort nach Deutschland geflüchtete Frauen häufig klagen. Sie entdecken erst hier ihre Persönlichkeit und ihre Menschenwürde.
In einem sehr lesenswerten Abschnitt über die Ehe hebt der altrömische Historiker Tacitus in seiner „Germania“ hervor, dass die Germanen fast als einzige unter allen Barbaren streng die Monogamie pflegen. Das Christentum hat daran nichts geändert, wodurch das gesamte Abendland zu seinem Vorteil  in scharfem Gegensatz zur Vielweiberei des Orients steht.
Frau Merkel und Frau Barley sind mithin im Begriff, eine Grundlage der europäischen Gesittung und Kultur aufzugeben. Selbst im Paradies der Werktätigen hatte man an der bewährten traditionellen Einehe festgehalten. Jetzt üben einige wenige CDU-Leute Kritik an ihrer Kanzlerin. Doch wenn man die ernstnehmen soll, müssten die Kritiker die Streichung des „C“ aus dem Parteinamen verlangen und danach ihren Austritt aus der CDU androhen, denn die Einführung der Zweitfrau durch die Hintertür bedeutet einen epochalen Verlust an europäischer Substanz.
Alternative für Deutschland
     Kreisverband Kleve

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