Die Lüge vom reichen Deutschland

Am 22. Mai 2019 griff Professor Dr. Weyel, MdB in der Fraktion der AfD, bei einem Vortrag vor Mitgliedern und Freunden seiner Partei auch das Thema der Target 2-Schulden europäischer Südländer bei der Bundesbank auf. Dabei geht es um die Summe von fast einer Billion Euro (l.000.000.000.000 €), die Deutschlands als zíns- und tilgungsfreien Kredit gewährt. Es sei zu befürchten, dass liebedienerische deutsche Regierungen auf diesen gigantischen Betrag verzichten könnten. Das sind aber, um sich einen Begriff zu machen, auf jeden Kopf von 82 Millionen Menschen in Deutschland gerechnet, 12.197 Euro, also knapp 50.000 Euro für eine vierköpfige Familie.
Was sei nun zu tun, um die säumigen Schuldner zur Zahlung zu bewegen? Da seien nachdem Vorbild der USA diskrete Gespräche in Hinterzimmern mit Hinweisen auf die Konsequenzen bei Nichtzahlung denkbar, wie zum Beispiel Lieferstopp bei Ersatzteilen für Armee und Industrie, Verringerung des Tourismus wegen Verschlechterung der Beziehungen oder auch die klare Forderung nach Einhaltung der Geschäftsregeln im Interesse der Bonität. Zur europäischen Währungsunion könnten eben nur Staaten gehören, die dazu auch wirtschaftlich fähig seien. Minusgeschäfte für Deutschland sollten den Bürgern nicht länger als guter Deal verkauft werden.
So ist es nicht weiter verwunderlich, dass die Deutschen im europäischen Wohlstandsranking weit zurückliegen. Das Durchschnittsvermögen je Haushalt im Euroraum betragt absolut und median (50% der Haushalte eines Landes liegen über dem Wert, 50 % darunter) für Spitzenreiter Luxemburg 710.000 Euro absolut und 398.000 Euro median, gefolgt von Zypern, Malta und Belgien. Spanien, Italien und Frankreich liegen im Mittelfeld. Selbst im angeblich so notleidenden Griechenland besitzt jeder Haushalt absolut 148.000 Euro, median 102.000 Euro. Deutschland rangiert noch hinter Portugal und der Slowakei mit absolut 195.000 Euro und median 51.000 Euro pro Haushalt, auf jeden Fall unter dem Durchschnitt im Euroraum mit 231.000 Euro absolut und 109.00 Euro median.
Einer der Gründe für die relative Armut der Deutschen ist neben der überhöhten Steuerbelastung in der kalten Enteignung der Sparer durch Nullzinspolitik bei bewusst herbeigeführter lnflation zu erblicken, Stefan Bielmeier, Chefvolkswirt der genossenschaftlichen DZ Bank, rechnet in seinem Finanzblog vor, dass die deutschen Sparer zwischen 2010 und 2019 etwa 648 Milliarden Euro an Zinseinnahmen verloren haben. Das sind noch einmal 7.900 Euro pro Bundesbürger, jedoch pro tatsächlichen Sparer sehr viel mehr.
Zu D-Mark Zeiten war dies anders.
Europa ist nicht identisch mit der EU oder gar dem Euro. Dieser ist vielmehr eine Abzockwährung zu Lasten der deutschen Erwerbstätigen und Steuerzahler.
AfD-Wähler wissen dies. Die Wähler von CDU/CSU, SPD, FDP und den Grünen, also den Parteien, die uns dies eingebrockt haben und/oder erhalten wollen, wissen dies offenbar nicht.
Es grüßt Sie freundlich
                  Ihre
Alternative für Deutschland
      Kreisverband Kleve

 

One thought on “Die Lüge vom reichen Deutschland”

  1. “Das sind aber, um sich einen Begriff zu machen, auf jeden Kopf von 82 Millionen Menschen in Deutschland gerechnet, 12.197 Euro, also knapp 50.000 Euro für eine vierköpfige Familie.”

    Schön wäre es. Aber die Wirklichkeit sieht noch schlimmer aus:

    Viele Menschen und Familien in Deutschland verfügen über gar kein Vermögen. Dann sind die Verluste auf den verbleibenen Rest aufzuteilen. Und viele haben zwar etwas Vermögen, aber eben nicht in Höhe des auf sie entfallenden Verlusts. Und der Differenzbetrag muss …

    Viel Spaß.

    Und Dank an die CDU/CSUSPDFDPundGrünenwähler.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.