Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein

Frau AKK von der CDU (und wohl auch die SPD) haben es bis heute nicht begriffen: Nicht Rezo und Konsorten (die kannte doch kaum einer) haben das EU-Wahlergebnis gestaltet, sondern die öffentlich-rechtlichen Dauerwerbesendungen für die Grünenplage: Von völlig unverhältnismäßiger Präsenz der Grünenvertreter in den Talkshows über die penetrante Bekanntmachung des Videos dieser neuen Politgranate bis zuletzt hin zur unverhohlenen Insspielbringung eines zukünftigen grünen Kanzlers ziehen bzw. haben die alle Register gezogen. So was wirkt; zumindest bei den westlichen Fernsehkonsumenten, welche meist nicht mit dem Durchblick bezüglich Machenschaften von Staatsmedien aufwarten können, wie dies ihre Brüder und Schwestern im Osten aufgrund ihrer in schlechteren Zeiten gemachten leidvollen Erfahrungen vermögen.

Während CDU und SPD sich also wohl immer noch über den unermüdlichen Einsatz der Öffentlich-Rechtlichen zugunsten der Grünen und, so zumindest die Absicht, gegen die AfD als Oppositionsführerin im Deutschen Bundestag högen, haben sie nicht gemerkt, dass ARD, ZDF und Deutschlandfunk mit der Nichteinhaltung ihrer Verpflichtungen aus dem Rundfunkstaatsvertrag

(“§_11   RundfStV (F):  … (2) Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten haben bei der Erfüllung ihres Auftrags die Grundsätze der Objektivität und Unparteilichkeit der Berichterstattung … sowie die Ausgewogenheit ihrer Angebote zu berücksichtigen.”)

nicht die AfD, sondern CDU und SPD getroffen haben: Während der Aufstieg der AfD nicht verhindert werden konnte – die AfD hat gegenüber der vorhergehenden Wahl weiter zugelegt – haben die Grünen 9,8% gewonnen, während CDU und SPD zusammen 17,9 % verloren haben.
Statt sich also an irgendwelchen Kinderbespaßern auf Youtube abzuarbeiten, täten CDU und SPD gut daran, in den Medienräten dafür zu sorgen, dass die Öffentlich-Rechtlichen dergestalt an die Kandare genommen werden, dass sie die ihnen auferlegten Verpflichtungen zur Objektivität, Unparteilichkeit und Ausgewogenheit nachkommen.
Sie wollten anderen eine Grube graben. Nun sind sie selbst hineingefallen.

 

Gerd Plorin

(Einzelmeinung)

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