Grandioser AfD-Erfolg in Brandenburg und Sachsen

Die AfD wurde vor gerade einmal sechs Jahren gegründet. Wer hätte damals gedacht, dass der Wettbewerb heute davor zittert, die AfD in mehreren Bundesländern als stärkste Partei zu sehen?
Nun, mit Hilfe von möglicherweise kriminell vorgehender öffentlich-rechtlicher Medien, welche unter anderem unverhohlen dazu aufrufen, keinesfalls die AFD zu wählen (Kommentar Tagesthemen am 1. August 2019 http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-575787.html, großem Gezeter der Relotius-Medien wegen irgendwelcher Belanglosigkeiten um den AfD-Spitzenkandidaten Kalbitz (https://www.spiegel.de/politik/deutschland/afd-andreas-kalbitz-war-mit-npd-funktionaeren-bei-neonazi-aufmarsch-in-athen-a-1284319.html) und mittels Leihstimmen an die nächsten AfD-Konkurrenten hat man es gerade noch so eben geschafft, die AfD knapp nicht zur stärksten Partei werden zu lassen.

Gleichwohl stellt die Verdoppelung (Brandenburg) und Verdreifachung (Sachsen) der AfD-Anteile einen grandiosen Erfolg für die AfD dar.
Mindestens genauso wichtig ist es, dass die FDP nun dort ist, wo sie was zu suchen hat, und das sind nicht die Landtage, die Mauerschützenpartei sich in ihren Stammländern fast halbiert hat , die CDU in Brandenburg nun längst den Status einer Volkpartei aberkannt bekommen hat und die SPD, man kann es nicht genug auskosten, in Sachsen mit nicht mal 8 % bauchgelandet ist.
Doch wo Licht ist, ist auch Schatten:
Mit Entsetzen musste ich kurz nach Bekanntgabe der Prognosen zum Wahlausgang hören, wie der Spitzenkandidat der AfD in Sachsen, Urban, „Gesprächsbereitschaft“ signalisiert, sich also als Minderheitskoalitionär andienen will. Was glaubt der wohl? Etwa, dass die AfD auch nur irgendeine ihrer zentralen, den Blockparteien diametral entgegenstehenden Forderungen wird durchsetzen können?
Ich fasse es nicht. Da ist nun zu befürchten, dass sich eine AfD für ein paar Brosamen, also ein paar Ministerpöstchen und den damit verbundenen Beschäftigungsstellen prostituieren will, indem sie denen, die zu bekämpfen die AfD angetreten ist, als Steigbügelhalterin dazu verhilft, die bisherigen Touren weiterzureiten. Wie peinlich noch dazu, wenn man sich anbietet und nicht genommen würde.
Nein; bloß nicht. Die AfD sollte ihre Würde behalten.
Mal sehen, was jetzt passiert. Sowohl CDU als auch SPD haben vor diesen Wahlen vollmundig getönt, keinesfalls mit der AfD koalieren zu wollen.
Es ist das erste Mal seit Bestehen der AfD, dass ich auf CDU und SPD hoffe.
Gerd Plorin
(Einzelmeinung)

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