Ménage à trois

Das kann doch richtig Freude bereiten, wenn alle drei es ungezwungen wollen. Stattdessen dicht zusammengerückt schlicht aus Furcht vor dem Wähler, ist das aber keine glückliche Stellung. Aber in der Not nimmt man eben fast alles in Kauf; ohne konkrete Wahlinhalte außer „gegen rechts“ gibt es auch keine Ideale, die man vergessen müsste. „Richtig abgekackt“ beschreibt die Ergebnisse von CDU/SPD und Linken wohl treffend – in Brandenburg und in Sachsen über 20% verloren! Gefühlt haben aber alle gewonnen, weil die AfD ja nicht stärkste Partei geworden ist. Anstatt zu erklären, das man grandios versagt hat und nunmehr überlegt, wie der Wählerwille künftig besser in politisches Handeln einfließen kann, feiert man fröhlich.
Konsequenterweise sollte man bei den Koalitionsgesprächen gleich alle vier mitmachen lassen. In Vorbereitung auf die folgenden Wahlen, wenn dies ohnehin die einzige Möglichkeit einer Regierungsbildung bleiben wird.
Was lernen wir aber im Westen daraus? Dass die im Osten anders ticken, eben weil sie noch eigene Erinnerungen an das Leben in einer Diktatur haben im Gegensatz zu uns im Westen, die das nur aus Erzählungen unserer Opas kennen.
Alternative für Deutschland
     Kreisverband Kleve

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