Der Migrationsskandal

Laut einem Papier des Bundeskanzleramts vom 15. August 2019 tritt die Bundesregierung für eine nachhaltige Ordnung und Steuerung der Flucht- und Migrationsbewegungen im europäischen Rahmen ein. Danach wären alle in Europa eintreffenden Migranten gleichmäßig auf alle europäischen Staaten zu verteilen. Deutschland mit seinen 82 Millionen Einwohnern dürfte bei einer europäischen Gesamtbevölkerung von etwa 520 Millionen Menschen mithin maximal 16 Prozent, also etwa ein Siebtel, der Zuwanderung zufallen. Tatsächlich nimmt die Bundesrepublik jedoch den allergrößten Teil der Migranten zu Lasten der eigenen Bevölkerung auf, zumal sich einige Staaten gegen jeden Zuzug sperren.
Die Rechnung sieht leider noch viel ärger aus, wenn man eine weltweite Verteilung – wir leben ja im Zeitalter der Globalisierung – ins Auge fassen würde. Bei einer aktuellen Weltbevölkerung von 7.2 Milliarden Menschen machen die 82 Millionen in Deutschland gerade einmal 1,14 Prozent vom Ganzen aus. Deutschland hätte also auch nur 1,14 Prozent der „Flüchtlinge“ aufzunehmen, sofern eine derartige Verpflichtung überhaupt denkbar ist.
Nimmt man schließlich als Verteilungsschlüssel die Ländergrößen in Quadratkilometern Boden, so ist Deutschland mit seinen 357000 qkm ein winziges Ländchen gegenüber Staaten mit ungeheuerer Fläche wie Kanada, Russland, die USA, Australien, China, Indien oder Brasilien. Warum eigentlich ziehen die Migranten nicht dorthin, wo noch reichlich Platz ist? Eine moralische Verpflichtung der Deutschen, mehr als alle anderen zu tun, besteht nicht.
Für das Versagen der Führungsschicht in vielen Staaten, für Misswirtschaft, Korruption, Tribalismus und Vetternwirtschaft sind nicht die Deutschen verantwortlich. In Schwarzafrika und im Vorderen Orient ist das größte Problem die Bevölkerungsexplosion. Auch hierfür sind allein die Verursacher zuständig. Die Probleme und Konflikte der Dritten Welt sind jedenfalls keine Angelegenheit der deutschen Steuerzahler.
Vielleicht könnte man großzügig und verständnisvoll verfahren, ja, wenn sich die Migranten entsprechend ihrer Rolle als Schutzsuchende verhalten würden. Leider hat die Merkel-CDU Mörder, Vergewaltiger und Terroristen ins Land gelockt, wie unlängst eine seriöse Wochenzeitung bemerkte. Deutschland ist inzwischen zu einem Land der Gewalt und der Angst verkommen. Das Maß ist voll. Doch ist der Verlust der inneren Sicherheit nur eine der negativen Seiten der Massenmigrati
Durch eine Kleine Anfrage der AfD im Landtag von Hessen kam heraus, dass der hessische Staat im Jahr 2018 für jeden minderjährigen, ausländischen unbegleiteten Jugendlichen (UMA) 8.469 Euro aufgebracht hat, das 41-fache des gesetzlichen Kindergeldes. Bundesweit gibt es fast 60.000 UMAs. Insgesamt kostet das Migrationswesen den deutschen Steuerzahler mehr als 50 Milliarden Euro jährlich, die für den Erhalt des Landes bitter fehlen. Nun wollen wir hier keine Klagelied anstimmen über arme Rentnerinnen oder alte Leute, die in Mülltonnen Flaschen und Dosen suchen, aber ganz unbestreitbar ist der Verfall von Straßen, Brücken und Schulen, der Mangel an Lehr- und Pflegekräften, der schleichende Abbau sozialer Leistungen und das Ausbleiben der längst fälligen Steuerentlastungen.
Lösungsvorschlag: Alle Migranten bezahlen ihren Lebensunterhalt und sämtliche von ihnen verursachten Kosten bis zum letzten Cent selbst.
A. Frerk
(Einzelmeinung)

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