Demo in Geldern, Friday for Future, Samstag den 28.09.2019

Als die Klimakatastrophe dem Wetter zum Opfer fiel …
                      … oder kein Bock mehr auf Friday for Future
                                                         am schulfreien Samstag

 

… dieses armselige Häuflein startete Richtung Egmond-Park als eine von drei Gruppen am Bahnhof Geldern mit Verspätung.
Zählt man „Die Linke“ und die „Jusos“ nicht mit, blieben großzügig gezählt 20 bis 25 FfF-Jugendliche.

Die zweite Gruppe startete an der Vernumer Straße und ging ihrerseits zum Egmond-Park, wo auch die dritte Gruppe der Fahrradfahrer via Klever Straße zustieß.
Gemeinsam zogen alle über den Nordwall auf Umwegen zum Marktplatz, wo sich auch die Große Bühne befindet.

Erwartet wurden ca. 2000 Teilnehmer, real waren es wohlwollend geschätzt 300, max. 350 inclusive der Radler von ADFC, Veganer und die beschriebenen Partei-Anhängsel.

 

So sah der Marktplatz mit Bühne um 16:28 aus …

 

 

7 thoughts on “Demo in Geldern, Friday for Future, Samstag den 28.09.2019”

  1. Der Frust der Veranstalter musste groß sein, 2000 Teilnehmer wurden erwartet, ca. 350 kamen, und davon war der größte Anteil im Erwachsenen-Alter. Laut RP-Zeitungsbericht haben sich nur rund 100 Jugendliche der Dressur durch Vertreter der 3,3% Partei *) „Die Linke“ unterzogen, die vertreten durch Jannik Berbalk und dem parteilosen(?) Einpeitscher Daniel Boßmann van Husen stattfand.

    Auch das Live-Programm, Bands und Diskussion auf Großer Bühne ist wohl dem schlechtem Wetter zum Opfer gefallen. Zudem war auffällig, dass der „Zugwagen“ der Lautsprecheranlage der FfF eine alte Karre der Schadstoffklasse 3 höchstens 4 war, also alles andere als neuster Stand der Emissionstechnik. Vorbildlich für Umweltverträglichkeit wäre ein Bollerwagen gewesen.

    Leider hat sich diese im Grunde bemerkenswerte Bewegung von totalitär geprägten linkslastigen Parteienvertretern unterwandern und instrumentalisieren und das Dogma der undemokratischen Intoleranz aufdrücken lassen. Selbst der gerne und oft zitierte 97% Konsens der Klimaforscher (welcher Klimaforscher) hält einer fünfminütiger Web-Recherche nicht stand, geschweige die Beweislage der menschgemachten Klima-Katastrophe durch co2.

    Das Klima muss nicht geschützt werden, die Umwelt Ja.

    ‘) Europawahl 2019

  2. Wer versteckt sich denn hinter “admin4”? Herr Korpok?
    “Mut zur (subjektiven 😉 ) Wahrheit” ist also nur Wahlkampfshow? 😉
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    Auf https://rp-online.de/nrw/staedte/geldern/fridays-for-future-gross-demo-am-samstag-in-geldern_aid-46142321 heißt es:
    “Großzügig geschätzt 500 Demonstranten (die Polizei spricht von maximal 250 Teilnehmern) […]”

    Dort heißt es auch:
    “Am Treffpunkt Bahnhof habe es einen Zwischenfall mit Anhängern der Alternativen für Deutschland (AfD) gegeben, erzählte er [J. Berbalk, B.D.]: „Die AfD war am Bahnhof und hat schon Krawall gemacht.“ Der Sprecher der Demo, Daniel Boßmann-van Husen, nahm Bezug auf den Vorfall und machte während des Marschs zum Marktplatz keinen Hehl daraus, dass Anhänger der AfD unerwünscht seien: „Ich möchte es nochmal ganz klar sagen: Die AfD hat bei unsere Demo nichts zu suchen“, ertönte in der mobilen Anlage über die Lautsprecher.”

    Worin bestand denn dieser “Zwischenfall” aus Ihrer Sicht?
    Und halten Sie wirklich derartige Provokationen für sinnvoll?
    “Bürgerlich” ist es doch eher nicht, oder? 😉
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    Herr Boßmann-van Husen ist Mitglied der Grünen. (Laut https://www.facebook.com/daniel.bvh )
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    >unterwandern und instrumentalisieren>
    Ich halte diese Begriffe für falsch. Viele bei fff Aktive sind halt auch in Parteien. Oft auch aktiv. Warum sollten sie ihre subjektiven politischen Einschätzungen und Ziele nicht in verschiedenen Organisationen einbringen?

    [Ich persönlich halte die Überparteilichkeit und parteipolitische “Neutralität” bzw. Distanz von fff für notwendig und derzeit nicht ausreichend. Aber ich bin ja auch parteilos… 😉 ]

    So wie sich die AfD, oftmals recht undifferenziert und unsachlich, als Gegner der fff-Bewegung positioniert (incl. Lächerlichmachen, etc.), so versuchen Konkurrenzparteien diese halt für sich zu nutzen. Z.B. Parteinachwuchs zu generieren.
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    Interessant finde ich, dass Herr Berbalk einem früheren Mitglied der AfD-Kreistagsfraktion bei der Wahl zum Sprecher des Linken-Ortsverbands unterlag (https://www.die-linke-kreiskleve.de/partei/4-ortsverbaende/ov-gelderland/).

    1. Sehr geehrter Herr Derksen,
      da Sie offensichtlich am Bahnhof nicht dabei waren, erläutere ich Ihnen den Sachverhalt kurz, aber dafür genau:

      Nachdem man uns, meinen Partei-Kollegen und mich als AfD´ler erkannt hat, vermutlich durch J. Berbalk, da wir eine Podiumsdiskussion in Kleve wahrgenommen haben, kam ein Jugendlicher und fragte offen, ob wir von/in der AfD seien. Das haben wir auch so bestätigt. Anschließend kamen mehrere Jugendliche und eine ältere Teilnehmerin, wahrscheinlich von „Die Linke“. Abgesehen von den vorurteils-lastigen Statements dieser Dame, hat sich mit den Jugendlichen ein guter, fruchtbarer Diskurs ergeben, u.a. mit Teilnehmern der Jusos.
      Mitten in diesen Diskurs kamen dann durch Boßmann-van Husen am Megaphon die üblichen afd-diffamierenden Sch…hausparolen, Nazis raus u.ä. Daraufhin verließ die „Dame“ die Diskussion, was aber kein Verlust war und wir konnten weiter mit den Interessierten diskutieren. Als der Zug sich dann Richtung Egmondpark aufmachte, mussten unsere jugendlichen Diskussions-Teilnehmer von einem der Organisatoren mehrfach gedrängt werden, sich anzuschließen.

      Das haben diese auch getan, nachdem sie sich bei uns mit Handschlag verabschiedet haben.

      Jetzt frage ich ernsthaft, wo war der beschriebene Krawall? Es war eine wie oben beschriebene Diskussion in der Gruppe, nicht mehr und nicht weniger, weder aggressiv und schon gar keine Provokation.

      “unterwandern und instrumentalisieren”

      Ich halte diese Begriffe nicht für falsch, wenn die im Kern gute Bewegung durch Anhänger totalitärer Parteien wie „Die Linke“ und linkslastige „Grüne“ indoktriniert und beeinflusst werden. Dazu gehört auch das Einpeitschen durch Parolen, die einer Dressur gleichkommen und wie gesehen, den Ausschluss einer demokratisch legitimierten Partei bzw. deren Mitglieder bedingen. Fruchtbarer für FfF wäre ein unverkrampfter, unvoreingenommener differenzierter Umgang mit diesem Thema.
      Dazu gehören auch das Wahrnehmen konträrer Forschungsergebnisse, die nicht von der Lobby-Organisation IPCC gepuscht werden. Immerhin geht es im um eine Menge Geld Klima-Verteilungskampf.

      ” So wie sich die AfD, oftmals recht undifferenziert und unsachlich…”

      Auch das ist weit hergeholt, oder waren Sie bei der Podiumsdiskussion mit den FfF in Kleve zugegen? Genau dort hätten Sie sich ein „undifferenziertes“ Bild machen können über Positionen und Wissensstand.

      Bitte beachten, das ist eine Einzelmeinung, keine offiz. Partei-Statement.

  3. Wie kann es sein, dass die AfD nicht mehr Leute auf die Straße bekommt? So ganz kann man Ihren Ausschweifungen nicht nachkommen, da wir als Familie selbst Vorort waren und uns ein Bild machen wollten. Schade, wir dachten, dass die AfD den Klimademonstranten mit mehr Seriosität begegnet. Herrn Berbalk habe ich Vorort als wesentlich parteiloser und unvoreingenommener Wahrgenommen als wie hier dargestellt, den Demonstranten eine Voreingenommenheit vorzuwerfen ist hier denke nicht der richtige Weg für die AfD, besonders da eine Dressur unsererseits nicht bestätigt werden kann. Wir als AfD brauchen keine Hysterie der Klimadebatte, aber sehr wohl ein überlegtes Konzept, wie man den polarisierten Jugendlichen entgegenkommt. Es ist traurig zu lesen, dass wir nicht mehr sind!

  4. Das wesentliche können Sie in der oben gegebenen Antwort entnehmen.

    “Wie kann es sein, dass die AfD nicht mehr Leute auf die Straße bekommt?”

    Ganz einfach, wir wurden nicht eingeladen und werden, wenn wir dabei sind wie erlebt, ausgegrenzt. Haben aber aus Interesse an der Sache der angekündigten Demo beigewohnt und einen offen Diskurs gesucht, was erfolgreich verhindert wurde.
    Seien Sie sicher, wir sind mehr!

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