Genickschuß oder Gulag?

„Dann endlich dringen die wahren Stimmen aus dem innersten Herzen. Und die Maske wird abgerissen; es bleibt die Sache“, schrieb einst ein römischer Dramatiker. Solches geschah am 29.2./1.3.2020 bei der Strategiekonferenz der Linken in Kassel, als die Genossin Sandra L. lustvoll die Sau rausließ. Energiewende sei auch nach der Revolution nötig. Wenn man erst einmal ein Prozent der Reichen erschossen habe, müsse man doch weiter für den Alltag sorgen, sprach sie. Damit steht diese „Revolverheldin“ voll in der Tradition der SED, von Lenin und Stalin. Im Paradies der Werktätigen wurden auch zunächst nur die Reichen, die Adeligen und die Geistlichen erschossen, bald danach die intellektuellen Eliten. Dann kamen die Kulaken, die Bauern, die etwas Land und ein paar Kühe hatten, an die Reihe, schließlich in den Großen Säuberungen die Genossen selber. Nicht einmal die Armee, die Stütze des Terrors, blieb verschont. Von 56 hohen Offizieren und Generalen wurden 54 erschossen.

Wir wissen also, was uns blüht, sollte die Linke jemals wieder an die Macht gelangen. Offenbar hatte in Kassel die Genossin nur das gesagt, was alle in ihrer Partei denken, denn es gab keinen Proteststurm, sondern nur eine freundliche Korrektur durch Parteichef Riexinger, der grinsend meinte: „Ich wollt’ noch sagen, wir erschießen sie nicht, wir setzen sie schon für nützliche Arbeiten ein.“ Damit liegt er genau auf der Linie von Lenin und Stalin. Die nämlich richteten den grauenhaften Gulag, das Universum der Konzentrationslager, ein, dessen Devise war: Vernichtung durch Arbeit. Dort sind etwa 25 Millionen Menschen, darunter zwei Millionen deutscher Kriegsgefangener und ziviler Verschleppter, umgebracht worden, nachzulesen bei Stéphane Courtois. Das Schwarzbuch des Kommunismus.
Diese Erblast übernehmen alle, die mit der Linken turteln, koalieren oder, wie jetzt in Erfurt geschehen, einem kommunistischen Ministerpräsidenten zur Macht verhelfen. Selbst Stalin ist in linken Kreisen noch immer eine Ikone. Darum erscheint die Partei Die Linke unglaubwürdig, wenn sie sich als Verteidigerin der Demokratie gebärdet oder gar den Verdacht des Totalitarismus weit von sich auf andere schiebt. Wer so locker mit der Erschießung und der Zwangsarbeit der Klassenfeinde hantiert, wie jetzt in Kassel zu beobachten war, ist ein Fall für den Verfassungsschutz. Hatte jemand von der AfD auch nur eine entfernt vergleichbare Äußerung getan, so wäre die Beobachtung sofort fällig gewesen.
Den einen hängt man mit viel Getöse an, wofür sie nicht verantwortlich sind, die anderen genießen größte Nachsicht selbst da, wo aller Grund zur Entrüstung besteht.
Die Linke darf sich aber nicht beschweren, sollte man sie in Zukunft mit dem Beinamen „Genickschusspartei“ belegen.
                  Ihre
Alternative für Deutschland
       Kreisverband Kleve

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