Streitkultur im Deutschlandfunk

Deutschlandfunk Köln
Hörerservice
Zu: „Streitkultur“, Deutschlandfunk 21.3.2020, 17.10-17.30 Uhr (https://srv.deutschlandradio.de/themes/dradio/script/aod/index.html?audioMode=3&audioID=818434&state= , Hinzufügung d. Admin) mit der Bitte um Weiterleitung an Herrn Hasnain Kazim

 

Sehr geehrter Herr Kazim,
Ihre Äußerungen zu einer kultivierten Streitkultur in einem Gespräch des Deutschlandfunks habe ich aufmerksam angehört. Natürlich gab es, wie beim Deutschlandfunk üblich, keine Diskussion über ein Thema, sondern einen Austausch unter gleichgesinnten Gegnern der Andersdenkenden mit den üblichen Anwürfen zum Nachteil der AfD. Das rechtsextreme Milieu operiere unter dem Deckmantel der Bürgerlichkeit. Es sei verantwortlich für die Verschärfung des Tons im Diskurs und schuldig an der Enthemmung und an Vernichtungsphantasien. Daher müssten die Vertreter einer guten Streitkultur die Sprache der Eskalation bändigen, die Radikalen zurückdrängen und die Welt der Wertschätzung stärken.

Da nun auf einen groben Klotz ein dicker Keil gehört, möchte ich Ihnen sagen, dass Sie wohl auf der falschen Seite stehen. Die Argumente ihrer Richtung, also der Etablierten, sind Brandsätze, Farbspraydosen, Kanthölzer, Sprengstoff , Spuckattacken und Waffen jeder Art. Hier brauche ich nicht ins Detail zu gehen, denn Sie wissen genau, was ich meine. Da bekanntlich das Wort der Tat vorausgeht, darf ich Sie auf das Vokabular der Zivilität maßgeblicher Vertreter der Politklasse hinweisen: „Gesindel, Pack, brauner Schmutz, Nazipest, giftiger Abschaum“. Mir ist nicht bekannt, dass Herr Höcke seine Gegner jemals in dieser Form heruntergesetzt hatte. Die solche Worte des Hasses und der Hetze gebrauchen, stehen zehnfach unter Björn Höcke, denn sie machen den politischen Gegner zum Untermenschen, gegen den alle Mittel erlaubt sind (s. oben). Da sollen die Konzentrationslager für AfD-Leute reaktiviert werden, da wird die Oma zur „Nazisau“ und Alice Weidel zur „Nazischlampe“.
Sehen Sie sich bitte die Vertreter der AfD im Bundestag an: Professoren, Wissenschaftler, Juristen, hohe Beamte, Soldaten und Unternehmer, ein echter Querschnitt des Bürgertums, kein Deckmantel der Bürgerlichkeit. Doch diese werden samt sechs Millionen von Wählern systematisch diffamiert, stigmatisiert und kriminalisiert. Das ist in der Tat eine beklagenswerte Spaltung der Gesellschaft. Die wird jedoch von denen betrieben, denen kein Mittel zur Bekämpfung einer unbequemen Konkurrenz zu schlecht ist, zu deren Programm Revolution, Genickschuss und Gulag gehören, womit sie auch noch ungestört hausieren gehen. Zum Schluss möchte ich Ihnen den gepflegten Spruch eines Ihrer Mitstreiter mir gegenüber zitieren (sit venia verbo): „Du verdammter Scheißnaziaschficker, wir machen dich platt.“
Mit freundlichen Grüßen
A. Frerk
(Einzelmeinung)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.