Vom Demokratiedefizit

Sehr geehrte Mitglieder, Unterstützer und Freunde der Alternative für Deutschland und alle, die noch dazukommen möchten,

 

bei der Wahl des Ministerpräsidenten von Thüringen am 5.2.2020 hat die AfD einengelungenen Treffer gelandet. Ramelow und seine rote Rotte sind auf dem Weg zur Macht über die AfD gestolpert. FDP-Mann Kemmerich und das bürgerliche Lager haben über die Nachfolgepartei, der SED-Kerkermeister und Mauermörder gesiegt. Bekanntlich sind deren Ahnherren Lenin, Stalin, Mao, Pol Pot und Honecker, was trotz allen demokratischen Gehabes immer wieder durchschimmert. Im Gegensatz zu diesen Protagonisten des realen und des utopischen Sozialismus, der über 100 Millionen Menschen das Leben gekostet hat, steht die bürgerlich-freiheitliche AfD. Zum Beweis ihrer Bürgerlichkeit genügt ein Blick auf ihre Vertreter im Bundestag: Fast alle haben klassische Berufe. Sie sind Professoren, Ärzte, Juristen, Beamte, Offiziere und Unternehmer, bilden also das gesamte bürgerliche Spektrum ab und vertreten ein bürgerlich-konservatives Parteiprogramm.

Angesichts der Erfurter Klatsche sind die Etablierten in Schnappatmung verfallen. In wilder Wut überschlagen sie sich bei der Diffamierung und Ausgrenzung der ach so schlimmen AfD. Doch deren Abgeordnete im Thüringer Landtag sind aus demokratischen Wahlen hervorgegangen und repräsentieren den Wählerwillen genau so gut wie der rote Block. Zu dessen Erbteil gehört es freilich, keine anderen Positionen zuzulassen als die eigenen kruden Vorstellungen von Staat und Gesellschaft, Andersdenkende aber zu verteufeln.
So quellen im Augenblick die linksgestrickten Medien über vom Unrat übelster Attacken auf die AfD. Worte wie „Faschisten, Rechtsextremisten, Nazis“ gehören zum gängigen Repertoire der Anti-AfD-Koalition. Jene, die so gerne über die Verrohung der politischen Sitten jammern, greifen ohne Bedenken zum Mittel des verbalen Terrors. Am liebsten würden sie ja die Mitglieder und Wähler der verhassten Partei wegsperren oder liquidieren, aber leider sind die Zeiten von Gestapo, NKWD und Stasi vorbei.
Offensichtlich werden in diesem Land Andersdenkende nicht als politische Gegner in einer Bürgergesellschaft angesehen, sondern als minderwertige Kreaturen ohne Menschenwürde. Die Szene im Thüringer Landtag, wo eine Linke dem Wahlsieger einen Blumenstrauß verächtlich vor die Füße wirft (wer sich diesen Anfall anschauen möchte – bitte sehr: https://twitter.com/i/status/1225078461242298370); auch die Gesichter dieser Peinlichkeiten lohnen angesehen zu werden), spricht Bände über die Einstellung jener Pseudo-Demokraten. Jetzt versichern sich die Kartellparteien in schrillen Tönen gegenseitig, dass zwischen ihnen und den Verfemten dicke Wände und tiefe, breite Gräben bestehen. Mit den Untermenschen von der AfD wollen sie nichts zu tun haben. In gespielter Entrüstung schließen sie jede Zusammenarbeit und jeden Kontakt prinzipiell aus. Solches Verhalten zeigt allerdings Parallelen zu einer Zeit, deren Wiederkehr keiner wünscht.
Übrigens: Die Posse geht weiter.
  Es grüßt Sie freundlich
                  Ihr
AfD Kreisverband Kleve

One thought on “Vom Demokratiedefizit”

  1. Einige ausgewählte Kommentare zur aktuellen Stunde aus den Niederrhein Nachrichten, die neben anderen unqualifizierten Aussagen, welche die AfD in die Nähe von NSDAP bringen:

    S. Northing, BM in Kleve:
    “Alles, was den Holocaust herbeigeführt hat, fing so an.”

    J. Berbalk, FfF-Hüpfer:
    “In der AfD sitzen Menschenhasser, die stänkern wollen.”

    F. Thon, DGB:
    “Dass die AfD insbesondere in Thüringen eine faschistische Partei ist, daran besteht für uns kein Zweifel.”

    Und ein Herr D. Rütter von der FDP im Kreis entblödet sich:
    “Insofern ist die AfD ein Gegner, ein Feind, der bekämpft werden muss.”

    Mit allen Mitteln, Herr Rütter?

    Selbstverständlich wurde eine AfD-Stimme vom linksgrünen Blatt nicht eingeholt.

    Leute, geht zum Stammtisch und überzeugt euch selbst, ob in der AfD obengenannte Kommentare zutreffen. Lasst euch nicht hinters Licht führen von einer Allianz von Lügen zum Machterhalt an den Steuergeldtrögen durch die Altparteien.

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