Von Demokratie und anderen Staatsformen

Von den alten Griechen stammen die Bezeichnungen der verschiedenen Staatsformen wie Monarchie, Demokratie oder Tyrannis sowie die Theorie vom Wechsel der Verfassungen. Da würde selbst ein Aristoteles, der Hunderte von Verfassungen griechischer Stadtstaaten gesammelt hatte, sehr staunen, sähe er die Vorgänge in der jüngsten Geschichte Germaniens.

Von der Tyrannis ging es zur Zwangsdemokratie. Diese funktionierte wider Erwarten gut, bis sich die Parteien den Staat, das heißt die Tröge, zur Beute machten. Die Wähler durften und dürfen zwar noch ihr ldiotenkreuzchen machen, aber zu entscheidenden Fragen wie z. B. der Abschaffung der D-Mark, der Haftung für fremde Schulden oder der Ausrufung zum Einwanderungsland wurden sie nie gehört. Diese Pseudodemokratie hat sich bis zu einem Punkt gesteigert, an dem jakobinische Tugendbolde bestimmen, was der Bürger noch denken darf. Wo nur noch die politisch-korrekte Meinung zulässig ist, Nonkonformisten verfolgt und Steuergelder zu Bekämpfung missliebiger Ansichten aufgewendet werden, wird man von der Mischform der Demokratur sprechen dürfen.
Die Ochlokratie (Pöbelherrschaft), in der etwa die ganze Qualifikation eines Ministers im Diebstahl von Büchern und dem Kampf mit Polizisten bestand, war zum Glück nur ein Intermezzo.
Inzwischen erleiden wir einen Staat, der die Untertanen nicht nur unverschämt schröpft, sondern sogar um ihre Ersparnisse bringt, sie also regelrecht bestiehlt. Hierfür besteht der Begriff der Kleptokratie (Herrschaft der Diebe). Angesichts von Genderismus und Gleichstellungssyndrom dürfen wir uns auf die Gynaikokratie (Weiberherrschaft) freuen.
Und danach, wenn die letzten echten Deutschen im Zoo zwischen felis leo (Löwe) und ursusmaritimus (Eisbär) zu besichtigen sind, kommt die Xenokratie (Herrschaft der Fremden), wahrscheinlicher aber ein osmanisches Kalifat, also die Theokratie.
A. Frerk
(Einzelmeinung)

One thought on “Von Demokratie und anderen Staatsformen”

  1. Hallo A. Frerk
    nun, dieser Artikel ist interessant. Was es doch alles an Herrschaften gibt…
    Leider irritiert er mich und, meiner Ansicht nach, schreckt den normalen Leser durch den intellektuellen Stil ab.
    Gruß
    Friedrich Eitzert

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